Buchs
Es war wie auf der Titanic – doch die grosse Liebe fand Beno aus Buchs nicht

Der 31-jährige Beno Anderegg aus Buchs bezeichnet sich als Casanova und tritt immer wieder als TV-Gast auf. Kürzlich reiste er in «Liebesglück im Osten» in die Ukraine, um eine Frau zu finden. Doch kehrte er mit leeren Händen zurück.

Barbara Vogt
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Wie im Film Titanic: Beno Anderegg lässt sich mit der Ukrainerin Vyctoria auf einem Segelschiff filmen.

Wie im Film Titanic: Beno Anderegg lässt sich mit der Ukrainerin Vyctoria auf einem Segelschiff filmen.

zvg

Als Beno Anderegg am Sonntag über den Flohmarkt Buchs flanierte, erregte er Aufsehen: Mehrere Leute sprachen ihn auf seinen Auftritt in der kürzlich ausgestrahlten Fernsehsendung «Liebesglück im Osten» auf 3+ an. Eine ältere Dame machte ihm sogar ein Kompliment: «Dein Auftreten hat einen gewissen Schalk»

Für die Kuppelshow reiste der Buchser Beno Anderegg mit zwei anderen heiratswilligen Schweizer Männer in die Ukraine, der Road-Trip versprach viel Sonne, Strand - und natürlich haufenweise hübsche Frauen.

Die grosse Liebe fand Beno aber nicht, er kehrte unverrichteter Dinge in die Schweiz zurück: «Spass hats trotzdem gemacht», sagt Anderegg, der sich im Bereich Gartenunterhalt selbstständig machen will. «Mir gings nicht nur darum, eine Frau zu finden, sondern um etwas zu erleben.»

Bei einer Fernsehsendung mitzumachen, sei total spannend, man sehe, wie es hinter den Kulissen laufe, begegne nette Menschen und pflege erst noch die Geselligkeit.»

Nicht die erste TV-Show

«Liebesglück im Osten» ist nicht die erste Fernsehsendung, in der sich Anderegg beteiligt. «Seit meinem 16. Lebensjahr trete ich öffentlich auf. Ich bin nicht mediengeil, aber ein leidenschaftlicher TV-Gast.»

Dass er hin und wieder ins Fettnäpfchen tritt – beispielsweise mit seinem englischen Versprecher «es riecht gut - smoking good» in seiner letzten Sendung - stört ihn keineswegs. «Das nehme ich cool, schliesslich sind die Promis auch nicht perfekt.»

Ob andere Menschen seine Autritte peinlich oder blöd finden, ist ihm egal. Seine Kollegen stünden hinter ihm - und das sei ihm wichtig. Und offenbar schauen sich die Leute solche Sendungen gerne an, «sie wollen unterhalten werden», sagt der grosse YB-Fan.

Die langbeinige Vyctoria

Die Reise in die Ukraine genoss der selbst ernannte Jungcasanova Anderegg in vollen Zügen: «Ein Abenteuer, das mich nichts kostete.» Auch wenn ihm das Liebesglück nicht hold war, schwärmt er von seinen Bekanntschaften: Die langbeinige Vyctoria gefiel ihm besonders, und die Titanic-Szene mit ihr auf einem Segelschiff wird er niemals vergessen.

Mit der vollbusigen Irina konnte er sich dank ihren Sprachkenntnissen sogar etwas unterhalten. Sie besuchten gemeinsam das Fussballstadion in Kiew, lachten viel, schlenderten nachts Arm in Arm dem Hafen entlang. «Doch blieb es bei diesem flüchtigen Körperkontakt.

Eine Beziehung mit einer Ukrainerin einzugehen, sei schwierig und kompliziert, findet Beno Anderegg im Nachhinein. «Die Sprachbarriere ist gross und meistens hat man unterschiedliche Interessen.»

Dabei wünscht sich der Buchser nichts mehr als eine Frau, die er länger als nur eine Nacht in den Händen halten kann. «Meine wilden Junggesellenjahre habe ich hinter mir, jetzt bin ich für eine feste Beziehung und später für eine Familie bereit.»

Seine Partnersuche beschränkt er auf die Schweiz.«Die besten Frauen lerne ich im Fussballstadion kennen, da freuen und leiden wir an derselben Sache.»

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