Aarau
Es sind nur noch fünf: Ein Schwänchen ist spurlos verschwunden

Nur noch fünf Schwänchen schwadern der Schwanenmutter an der Aare in Aarau hinterher: Am Sonntagnachmittag verschwand das sechste spurlos. Ein siebtes liegt tot im Nest – es ist vermutlich kurz nach der Geburt gestorben.

Sabine Kuster
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Schwäne in Aarau
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Ein Schwanenkind schaffte es auf den Rücken der Mutter zu klettern - rutschte aber bald wieder runter.
Ein Schwanenkind schaffte es auf den Rücken der Mutter zu klettern - rutschte aber bald wieder runter.
Ein Schwanenkind schaffte es auf den Rücken der Mutter zu klettern - rutschte aber bald wieder runter.
So sieht die Schwanenmutter zwar schön aus - doch es ist eine Drohgebärde einem Jungschwan gegenüber.
Die Mutter führt die Küken oft in das ruhige Wasser zwischen den Baumstämmen an der Aare.
Auch das Einwassern will gelernt sein.
Aufmerksame Augen auch den Passanten gegenüber. Wer zu nahe kommt, wird angefaucht.
Die Schwänchen stochern im Wasser und im Gras schon ganz wie die Grossen.

Schwäne in Aarau

Sabine Kuster

Vermutlich in der Nacht auf Samstag schlüpften aus den acht Eiern im Schwanennest an der Aare sieben grauen Flaumbällchen. Gestern waren es aber nur noch fünf: Eines liegt seit Sonntag tot im Nest, ein weiteres verschwand am Sonntagnachmittag nach dem ersten vorsichtigen Ausflug der Familie ins Wasser.

Vor dem Schwumm in der noch reissenden Aare hatte die Schwanenmutter die Umgebung alleine erkundet und mit heftigem Flügelschlag andere Schwäne vertrieben. Auf die Drohgebärden wichen auch die vielen Zuschauer respektvoll zurück. Gestern schaffte es eines der übrig gebliebenen fünf Küken auf den Rücken der Mutter zu klettern, wo es vor der Strömung sicher ist.

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