Rechtlich gesehen ist das, was die Energiedienstleisterin Enwia per Ende Dezember 2018 vollziehen will, eine Fusion. Sie hat vor zwei Jahren 80 Prozent der Baselbieter Firma Holinger Solar AG übernommen und diese bis anhin als Tochtergesellschaft geführt – mit Standort Bubendorf. Ende Jahr wird die Eniwa 100 Prozent an Holinger Solar besitzen. Mit der Fusion werden die 14 Arbeitsplätze in das neue Eniwa-Hauptgebäude in Buchs verlegt. Und die Firma wird künftig unter dem Namen Eniwa am Markt auftreten.

«Mit dem Zusammenschluss von Eniwa und Holinger Solar zu einem Kompetenzzentrum wollen wir unseren Kunden qualitativ hochstehende und gesamtheitliche Energiesysteme aus einer Hand anbieten. Von der Planung, Lieferung und Umsetzung bis hin zum vollumfänglichen Betrieb der Anlage», erklärt Eniwa-CEO Hans-Kaspar Scherrer.

Für David Fellner, Geschäftsführer der Hollinger Solar und Leiter erneuerbare Energien bei Eniwa, ist klar: «Die Bündelung der Technologiekompetenzen bringt zahlreiche Nutzen.»

Die Holinger Solar AG ist auf die Realisierung von schlüsselfertigen Photovoltaikanlagen auf Frei- und Dachflächen spezialisiert. Sie wurde 1986 gegründet. (uhg)