Schönenwerd
Einziges Hallenbad im Niederamt soll stehen bleiben

Nach dem Ja an der Urne zum Hallenbald, muss nun die Budgetgmeind über die Sanierung befinden. Es geht um einen Kredit über 4 Millionen Franken. Klar ist bereits: Es wird keine neues Bassin geben.

Beat Wyttenbach
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Synchronschwimmverein im Hallenbad Schönenwerd: Gruppenvorführung mit männlicher Beteiligung.

Synchronschwimmverein im Hallenbad Schönenwerd: Gruppenvorführung mit männlicher Beteiligung.

Bruno Kissling/OT

Von den rund 1000 Stimmberechtigten, die am Wochenende den Gang an die Urne unternahmen, sprach sich eine relativ deutliche Mehrheit für die Beibehaltung des Hallenbades Feld aus. Das freut Kathrin Heiniger, Geschäftsleitungsmitglied des örtlichen Synchronschwimm-Vereins. «Wir haben bereits angestossen.»

Dennoch macht sie sich keine Illusionen, dass mit dem Bekenntnis zum Hallenbad erst die halbe Miete eingefahren ist. «Im Hinblick auf die Budget-Gemeindeversammlung vom 10. Dezember ist es wichtig, dass die Befürworter des Hallenbades im Casinosaal erscheinen und den Kredit von 4 Millionen Franken für die Sanierung bewilligen. Sonst war unser Kampf mit Flyern und Leserbriefen vergebens.»

«Attraktivität aufrechterhalten»

Für Heiniger ist klar, dass man aufgrund der Abstimmungsunterlagen auch zu einem anderen Ergebnis hätte gelangen können. Das Resultat bedeute aber, dass Schönenwerd nach aussen weiterhin die Attraktivität aufrechterhalten könne. «Schliesslich verfügen wir über das einzige Schwimmbad im Niederamt», hält sie fest. Eine 40-jährige Tradition habe sich bewährt, und die Schüler würden weiterhin die Gelegenheit erhalten, das Schwimmen zu erlernen. «Ich hoffe, dass der Gemeinderat diesem Ergebnis Rechnung trägt», so Heiniger.

Gemeindepräsident Peter Hodel aus Schönenwerd kann da beruhigen. Er sei nicht enttäuscht vom Ergebnis; «vielmehr liegt ein klares Resultat vor. Wie der Gemeinderat es haben wollte», hält er fest. Er ruft in Erinnerung, dass es sich bei der Abstimmung nicht nur um das Hallenbad, sondern um die ganze Anlage mit Turnhalle handelt.

«Es gibt kein neues Bassin»

Bei der Sanierung werden Lüftung, Heizung, Wasseraufbereitung, Garderoben und die sanitären Anlagen einer Erneuerung unterzogen. Ferner wird die Kanalisation, welche unter dem Gebäude durchführt, saniert. Der Pausenplatz vor der Sportanlage muss abgedichtet werden.

Hodel sagte auch, dass im Schwimmbereich sozusagen nichts passiert, «es gibt kein neues Bassin.» Der Gemeinderat überlege sich nun, wie und vor allem wann die Sanierung umgesetzt werden könne. Denn während der Arbeiten könnten sowohl das Hallenbad als auch die Turnhalle nicht benützt werden.