Drei Ausstellungselemente hat die Akademie der Naturwissenschaften auf Tournee geschickt – sogenannte «Einsichten». Man bückt sich, zwängt sich unter die unförmigen Dinger, richtet sich auf und taucht ein in die Welt der Naturwissenschaften. Die drei Elemente eröffnen drei verschiedene zeitliche Perspektiven: gestern, heute, morgen.

Die Einsicht «Gestern» zeigt Entwicklungen der Naturwissenschaften seit 1815. So macht man beispielsweise Bekanntschaft mit allen 22 Nobelpreisträgern, welche die Schweiz bis heute hervorgebracht hat. Im «Heute» präsentiert sich die aktuelle Forschungslandschaft Schweiz. Hier wird unter anderem gezeigt, wie die Bevölkerung den Klimawandel beobachten kann. Im «Morgen» werden die «grossen Fragen» wie «Was kommt nach der Erde?» angesprochen.

Vor Ort sind junge Forschende, die auf Fragen von Passanten eingehen können. Das Ganze hat die Akademie der Wissenschaften (SCNAT) anlässlich ihres 200-jährigen Bestehens zusammen mit der ETH Zürich, der Uni Basel und dem Paul-Scherrer-Institut realisiert.

Ziel der Akademie ist es, wie Kommunikationschef Marcel Falk sagt, den Leuten mit «Forschung live» zu zeigen, wie nah sie den Naturwissenschaften sind. Die Ausstellung macht in zwölf Schweizer Städten Halt, jeweils in Fussgängerzonen. Dazu gehört jeweils ein Rahmenprogramm. In Aarau dauert dieses bis zum Sonntag und umfasst rund 25 Aktivitäten. Der Hauptanlass findet am Samstag im Naturama statt, wo kriminaltechnische Untersuchungsmethoden vorgestellt werden. Am Sonntag führt eine szenische Führung «von der frühen Aarauer Industrie zu Einsteins Bildungswiege». Das ganze Programm ist einsehbar unter www.forschung-live.ch und über die neue App ScienceGuide.