Suhr
Einsprachen gegen Gestaltungsplan für Areal Bahnhof Süd

Innert Auflagefrist sind drei Einsprachen gegen den Gestaltungsplan für das Areal südlich des Suhrer Bahnhofs eingegangen. Bis der Gestaltungsplan rechtskräftig wird, dürfte es bis 2016 dauern.

Katja Schlegel
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Obwohl zentral gelegen, ist das Areal wenig attraktiv.

Obwohl zentral gelegen, ist das Areal wenig attraktiv.

Katja Schlegel

Es ist das letzte grosse Brachland mitten in der Gemeinde, das Areal hinter dem Bahnhof Suhr. Obwohl zentral gelegen, wirkt das Gelände mit den grossen Industriehallen wenig attraktiv. Das will die Gemeinde ändern: Etappenweise soll das Areal umgenutzt und neu bebaut werden.

Entstehen soll unter anderem ein Bahnhofplatz; eine Übergangszone, die das durch die Verkehrsachsen geteilte Dorf verbindet. Konkret schwebt dem Gemeinderat ein «attraktiver Zentrumsbereich mit gemischter Nutzung, sicheren Fuss- und Radwegbeziehungen sowie gut gestalteten Aufenthalts- und Platzbereichen» vor. Dafür braucht es aber einen Gestaltungsplan, der die Rahmenbedingungen festlegt.

Rechtskraft wohl nicht vor 2016

Dieser lag bis zum 6. Mai öffentlich auf. Wie Bauverwalter Lukas Sigrist auf Anfrage mitteilt, sind innert Frist drei Einsprachen eingegangen. Laut Sigrist betreffen diese die Bereiche Verkehr und Erschliessung, Erschliessungskosten und Eigentum an den Erschliessungsanlagen, Nutzungsmasse/Koppelung an Fahrtenzahl, Baufelder, Nutzungsarten sowie Gebäudehöhen.

Der Zeitplan des Gemeinderates sieht vor, bis im Sommer die Einwendungsverhandlungen durchzuführen und die Mitwirkung zu verarbeiten. Bis der Gestaltungsplan durch den Gemeinderat und den Kanton genehmigt ist und sämtliche Einsprachefristen verstrichen sind, wird es noch einige Zeit dauern. Sigrist: «Auch falls die Einwendungen erstinstanzlich erledigt werden können, ist in diesem Jahr kaum mehr mit der Rechtsgültigkeit des Gestaltungsplans zu rechnen.»

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