Aarau

«Einsprachen absolut unverständlich»: Kantonsspital-Angestellte verstärken Kampf für ein Parkhaus

Das Parkhaus beim KSA platzt aus allen Nähten. Ein Neubau soll die Situation entschärfen.

Das Parkhaus beim KSA platzt aus allen Nähten. Ein Neubau soll die Situation entschärfen.

Die Spital-Angestellten kämpfen weiterhin für das geplante Personal-Parkhaus beim Kantonsspital Aarau, gegen das 50 Einsprachen eingegangen sind. Nachdem sie über 1800 virtuelle Unterschriften gesammelt haben, folgt nun auf zweiter Ebene eine schriftliche Petition.

Im Kampf für ein Personal-Parkhaus beim Kantonsspital Aarau (KSA) zünden die Spitalangestellten eine zweite Stufe: In einer ersten sammeln sie auf petitio.ch virtuelle Unterschriften (AZ vom letzten Freitag). Bis gestern am frühen Abend hatten sie bereits 1796 Unterstützer.

Auf einer zweiten Ebene gibt es jetzt eine schriftliche Petition. Dafür bekamen gestern etwa die Haushalte in Aarau Unterschriften-Bogen zugestellt. Bei einer Petition darf jeder unterschreiben, unabhängig vom Stimmrecht und Alter.

Die KSA-Angestellten sind enttäuscht, dass es gegen das Parkhausprojekt 50 Einsprachen (unter anderem vom VCS) gab. «Nach den vielen tollen Zeichen der Wertschätzung während der Corona-Krise ist eine solche Reaktion für uns alle absolut unverständlich», heisst es auf dem Petitionsbogen.

Für 12 Millionen Franken sollen netto 465 neue Parkplätze entstehen. Das Baugesuch lag bis am 8. Juni auf.

Die KSA-Angestellten betonen: «Die Anzahl Parkplätze blieb seit 1999 unverändert, die Anzahl Mitarbeitende verdoppelte sich.» Und: «Ein 14-Stunden-Schichtbetrieb verhindert für viele Mitarbeitende die Nutzung des öffentlichen Verkehrs.»

Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

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