Aarau
Einsprache gegen Passerelle zum neuen Aarauer Fussballstadion

Gegen die Verbindung für Fussgänger und Velofahrer zwischen den Gebieten Torfeld Nord und Torfeld Süd ist innert Frist eine Einwendung eingegangen. Einsprecher ist aber nicht der Beschwerdeführer gegen das Stadion.

Katja Schlegel
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Die Passerelle ist noch immer blockiert.

Die Passerelle ist noch immer blockiert.

Visualisierung/zvg

Das Torfeld Süd mit den Bauvorhaben für das Fussballstadion, einem Einkaufszentrum, einem Kino sowie Geschäfts- und Wohnhäusern und das Industriegebiet Torfeld Nord sollen durch eine Passerelle für Fussgänger und Velofahrer sieben Meter über den Geleisen verbunden werden.

Gegen das Baugesuch für diese Passerelle ist nun aber innert Auflagefrist eine Einwendung eingegangen, wie Kurt Schneider, Leiter Stadtentwicklung, auf Anfrage mitteilt. Beim Einsprecher handle es sich weder um den Beschwerdeführer gegen die Stadion-Bewilligung noch um einen Verband. Zum Inhalt der Einwendung kann Schneider keine Angaben machen.

Auswirkungen noch nicht klar

Die Projektierung der 130 Meter langen Verbindung obliegt dem Generalunternehmer, der Zürcher HRS Real Estate AG, der auch das Stadion baut. Was diese Einsprache für Auswirkungen auf den Baustart der Passerelle haben wird, ist laut Projektleiter Omid Arami schwer zu sagen.

Klar ist nur, dass die Passerelle auf den Bau des Fussballstadions abgestimmt werden muss. Solange aber die alten Gebäude im Torfeld Süd stehen, kann die Brücke nicht gebaut werden. Die Bauteile der Brücke werden übrigens vorgefertigt und an Ort und Stelle montiert. Insbesondere die Montage über die SBB-Geleise erfordert eine präzise Planung.