Aarau

Eine neue Mensa für die Aarauer Denkarbeiter

Der Kanton Aarau investiert 1 Mio. Franken in eine neue Mensa an der Neuen Kantonsschule in Aarau. Die heutige Mensa ging 1989 in Betrieb.

Für die Mensa der Neuen Kantonsschule Aarau bestehe baulicher wie betrieblicher Erneuerungsbedarf, heisst es in der trockenen Fachsprache der Baugesuchsunterlagen, die gegenwärtig im Rathaus eingesehen werden können. Bei der Speise- und Getränkeausgabe bestünden betriebliche Engplätze, auch das Sitzplatzangebot reiche nicht mehr aus. Um Gastbereich und Küche auf Vordermann zu bringen, will der Kanton 1 Mio. Franken investieren.

Die heutige Mensa ist 1989 in Betrieb genommen worden. Der Grossteil der Apparate und Einrichtungen ist somit 20 Jahre alt und hat die Lebensdauer erreicht beziehungsweise überschritten.

Platz für 250 Gäste

Die Mensa wird vor allem zur Verpflegung, aber auch zum Arbeiten in den Zwischenstunden genutzt. Rund 800 Schülerinnen und Schüler sowie 130 Angestellte und Lehrpersonen arbeiten, lehren und lernen an der Neuen Kanti.

Die Planer gehen davon aus, dass drei Viertel von ihnen sich jeweils anderweitig verpflegen oder abwesend sind. Eine kleine Reserve eingerechnet, muss die Mensa somit 250 Gästen Platz bieten. Man rechnet mit 600 Konsumationen pro Tag.

Das Projekt des Aarauer Architekturbüros Husistein & Partner AG sieht vor, die Küche zu verkleinern. Dies wird möglich, da in einer modernen Küche küchenfertige Produkte – Gemüse und Früchte, die bereits geschält und gerüstet eingekauft werden – sowie misch- und regenerierfertige Lebensmittel verarbeitet werden.

Trotzdem, die Möglichkeit, Gemüse und Früchte frisch zuzubereiten, soll auch in der neuen Küche vorhanden sein. Sandwiches werden frisch angeboten, Brotwaren zum Teil aufgebacken.

Arbeiten während der Ferien

Die neue, betrieblich optimierte Küche ist kleiner. In einem modernen so genannten Free-Flow-Bereich können sich die Gäste an Stationen mit frischen Salaten und Getränken frei bedienen. Der Gastbereich wird grösser und das Mobiliar aufgefrischt und teilweise ergänzt.

Damit der Schulbetrieb nicht übermässig gestört wird, erfolgen die Arbeiten zur Hauptsache während der Sommerferien. Die Zugangstür zur Küche wird versetzt. Die Umgebung wird für den Sommerbetrieb mit Bäumen und einem neuen Bodenbelag attraktiv gestaltet.

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