Die Lehrpersonen der Berufsschule Aarau kamen eine Woche vor den 3200 Schülerinnen und Schülern aus den Sommerferien. Sie nutzten die gemeinsame Arbeitszeit nicht nur, um den Schulbeginn der 1200 neuen Berufslernenden vorzubereiten, sie weihten in feierlich-sportlichem Rahmen auch die neue Kletterwand ein.

Die Berufsschule verbessere ihre Anlagen permanent und halte die Infrastruktur auf dem neusten Stand, sagt Rektor Ueli Meyer. So wurden diesen Sommer alle Sporthallen saniert, die Böden ersetzt und die sanitären Anlagen erneuert. Investitionen, die gemäss Meyer «schlicht notwendig» waren. «Die Hallen müssen einer Belastung standhalten, die an deren Substanz geht.»

9 bis 10 Lektionen für Lehrlingssport

Die Hallen werden täglich während 9 bis 10 Lektionen für den Lehrlingssport gebraucht. Ab 17.30 Uhr stehen sie den Vereinen der Stadt Aarau zur Verfügung. Während der Mittagspause treiben die Lehrpersonen der Berufsschule sowie Maturanden der Erwachsenen-Berufsmatur in den Hallen Sport.

Klettern ist nicht nur ein Sport für erfahrene Berggänger. Klettern wird heute allen zugänglich gemacht. Es werden dabei fast alle Muskeln des Körpers trainiert. Die neue und attraktive Kletterwand sei deshalb so konzipiert, dass sie allen diene, erklärt der Rektor. Die Route könne nach Begabung und Können gewählt werden.

Sportlehrer speziell geschult

Die Kletterwand der Berufsschule Aarau, von der Abteilung Sport initiiert, wurde von zwei auf hohem Niveau kletternden Lehrpersonen der Abteilung Hochbau in enger Zusammenarbeit mit dem Berater und Routenbauer aus dem Kraftreaktor Lenzburg und der Herstellerfirma realisiert.

Das Resultat sei einzigartig, sagt Rektor Meyer, Fachleute von nah und fern attestierten ihr Bestnoten. Selbstverständlich werde der Sicherheit höchste Beachtung geschenkt. Alle Sportlehrpersonen der Berufsschule sind geschult worden; die Anlage darf nur mit geprüften Personen benützt werden. (az)