Auenstein
Ein Referendum, um das Schulhaus weiter planen zu können

Gegen den Gemeindeversammlungsentscheid zum Schulhausprojekt wird das Referendum ergriffen. Seit Anfang Woche werden Unterschriften gesammelt, und es besteht kein Zweifel, dass die nötigen 120 Unterschriften zustande kommen.

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Das Projekt für ein neues Schulhaus in Auenstein.

Das Projekt für ein neues Schulhaus in Auenstein.

ZVG

Die Referendumsfrist läuft am 9. April ab. Die Gemeindeversammlung hatte am 28. Februar den Nachtragskredit von 250 000 Franken für die weitergehende Projektierung des neuen Schulhauses knapp mit 59 gegen 56 Stimmen abgelehnt.

«Es steht ausser Zweifel, Auenstein braucht ein Schulhaus», sagt Alt Gemeindeammann Heinz Alber, der zusammen mit seinem Vorgänger Hans-Andres Frei und den früheren Vizeammännern Hans Hochstrasser und Christian Egli gleichsam die Speerspitze des «Referendumskomitees» bildet.

Viel Überzeugungsarbeit müsse er nicht leisten, sagt Alber, bis jetzt habe er erst von einer Person eine Absage erhalten. Dass im «Referendumskomitee» gleich vier frühere Behördenmitglieder vertreten seien, das habe sich einfach so ergeben.

«Sinnvoll und zweckmässig»

Heinz Alber ist von der Notwendigkeit eines neuen Schulhauses überzeugt: Mit der Umstellung auf 6/3 komme eine Schulklasse aus Schinznach oder Veltheim zurück nach Auenstein, der Kindergarten, in den 70er-Jahren erbaut, sei marode, das Dorf brauche eine Aula, die grösser sei als der Singsaal, und die Zusammenlegung der Gemeinde- und der Schulbibliothek im neuen Schulhaus mache auch Sinn.

Er verstehe, dass man gegen das Projekt sein könne, sei es aus finanziellen oder anderen Gründen, fügt Alber an. Doch gerade um solche Vorbehalte abzuklären, brauche es den Nachtragskredit von 250 000 Franken.

Sobald die Unterschriften eingereicht und beglaubigt sind, wird der Gemeinderat die Urnenabstimmung vorbereiten. Diese könnte laut Gemeindeschreiber Jürg Lanz am eidgenössischen Abstimmungswochenende vom 9. Juni stattfinden. (Kel)

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