Aarau

Ein klares Ja zur Keba-Sanierung

Publikumsmagnet: Die Kunsteisbahn wird von Schulen aus der ganzen Region rege besucht.

Keba

Publikumsmagnet: Die Kunsteisbahn wird von Schulen aus der ganzen Region rege besucht.

Mit 40 zu 5 Stimmen stimmte der Einwohnerrat der Keba-Sanierung (brutto 17 Mio.) zu. Ebenso deutlich angenommen wurde die Erweiterung der Fussball-Trainingsfelder.

 Die Sanierung der Kunsteisbahn Aarau (KEBA) sei ein «komplexes Werk, das sorgfältig aufgegleist worden» sei, sagte Hans Fügli, der als Präsident der Sachkommission gestern die Diskussion im Einwohnerrat lancierte. Diese Ansicht teilte die Fraktion von GLP, EVP/EW, Grüne und Pro Aarau nicht. Sie beantragte Rückweisung, die jedoch mit 32 gegen 13 Stimmen bei 2 Enthaltungen deutlich abgelehnt wurde.

Die Keba-Sanierung werde durch das Sportkonzept, dessen Fehlen bemängelt wurde, nicht tangiert, argumentierte Vizeammann Carlo Mettauer. Vielmehr gehe es um die Frage: «Wollen wir eine Anlage, die einem grossen Bedürfnis entspricht, weiterhin betreiben oder wollen wir sie einstellen.»

Die Vorlage sei unsorgfältig ausgearbeitet und lasse viele Fragen offen, kritisierten die Befürworter einer Rückweisung. Ein Teil der Grünen hätte diese als Chance gesehen, offene Fragen gründlich abzuklären. Ulrich Bürgi (fdp) forderte ein klares Bekenntnis: «Entweder steht man zur neuen Keba oder aber sagt ehrlich, dass man sie nicht will.» Mit 40 zu 5 Stimmen wurde der Keba-Sanierung (brutto 17 Mio.) zugestimmt. Ebenso deutlich angenommen wurde die Erweiterung der Fussball-Trainingsfelder. (Kel)

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