Aarau
Ein Jahr nach dem Start ist das «Beluga» schon die Nummer eins

Im eben erschienenen «GaultMillau» 2016 nimmt das «Beluga» auf dem Platz Aarau die Spitzenposition ein – noch vor dem Einstein und dem Mürset. Die Besatzung ist überzeugt, dass das Ergebnis nun ein Zustrom an Gästen bewirkt.

Ueli Wild
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Das Wirtshausschild mit dem«Beluga»-Schriftzug hängt bereits.Iseli

Das Wirtshausschild mit dem«Beluga»-Schriftzug hängt bereits.Iseli

Vor fast genau einem Jahr haben Urs L. Marrer und Robin Dürlewanger in der Vorderen Vorstadt das «Beluga» eröffnet. Aus dem traditionellen «Chez Jeannette» haben sie ein modernes Lokal gemacht – halb Restaurant, halb Gastronomietempel.

Ein Jahr nach dem Start steht fest: Das «Beluga» ist die Nummer 1 auf dem Platz Aarau, jedenfalls nach Lesart der Gastro-Bibel «GaultMillau». 14 Punkte haben die Tester Küchenchef Robin Dürlewanger zugesprochen. Die schärfsten Konkurrenten in der Stadt (Einstein, Mürset) müssen sich mit 13 Punkten zufriedengeben.

Geschäftsführer Marrer und Küchenchef Dürlewanger freuen sich über die Auszeichnung, die sie als Ausdruck der «Wertschätzung gegenüber unserem Schaffen» verstehen.

Das «GaultMillau»-Urteil nehmen sie ernst. Sie sind auch überzeugt, dass dieses Auswirkungen auf den Zustrom der Gäste hat. «Wir sind schon fulminant gestartet», sagt Urs L. Marrer mit Genugtuung.

«Wir sind gut ausgelastet und heute Vormittag kamen drei Reservationen herein, die in direktem Zusammenhang mit der Publikation des «GaultMillau» 2016 standen.» Noch mehr als bisher dürfte es sich also in Zukunft empfehlen, sich im «Beluga» telefonisch anzumelden, um keine Enttäuschung zu riskieren.

Überraschend kommt die Spitzenposition auf dem Platz Aarau nicht. Die Tester, sagt Urs L. Marrer, hätten schon kurz nach der Eröffnung hereingeschaut. Im Dezember letzten Jahres war bereits in einem Artikel der «Schweizer Illustrierten» von 14 Punkten die Rede.

Und im «Bären» in Suhr, wo Robin Dürlewanger während zehn Jahren gewirkt hatte, war er bereits mit 15 Punkten ausgezeichnet worden. Beide Geschäftspartner sagen, dass sie einer noch höheren Bewertung zwar nicht abgeneigt wären, aber: «Wir sind sehr zufrieden – da, wo wir sind.»

Noch mehr «GaultMillau»-Punkte könnten als Hemmschwelle wirken. «Je höher die Punktzahl, desto höher die Erwartungshaltung.» Und sie wollten ja vor allem die Aarauer, und zwar alle Aarauer, zufriedenstellen», betonen Marrer und Dürlewanger.

Gesamtübersicht Gault-Millau-Punkte im Aargau

16 Punkte

Hotel Ryokan Hasenberg, Rest. Kaiseki, Widen (=)

15 Punkte

Essen'z, Brugg (=)

Bären, Mägenwil (=)

Schlossgarten, Schöftland (=)

Rosmarin, Lenzburg (+1)

14 Punkte

Hirschen, Lenzburg (-1)

Bänziger, Seon (-1)

Hotel Bären, Suhr (=)

Pfändlers Gasthof zum Bären, Birmenstorf (=)

Seerose Cocon, Meisterschwanden (=)

Central, Safenwil (=)

Landgasthof Ochsen, Wölflinswil (=)

Federal, Zofingen (=)

Beluga, Aarau (Neu)

13 Punkte

Einstein, Aarau (=)

Mürset, Aarau (=)

Seebrise, Birrwil (=)

Zur Mühle, Oberentfelden (=)

Silvio's Ampère, Rupperswil (Neu)

Pinte, Dättwil (Neu)

Zum Hirschen, Villigen (Neu)

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