Oberentfelden
Ein Golf-Pavillon, der nicht nur Golfern zur Verfügung steht

Die Golf Entfelden AG feierte am Samstag die Eröffnung eines neuen Golf-Pavillons. Das Gebäude wird vielseitig genutzt. Rund 50 Prozent des Umsatzes werden mit Gästen erzielt, die nicht Golf spielen.

Marcel Siegrist
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Der Golfklub Entfelden, der 1986 eine 9-Loch-Anlage in Oberentfelden in Betrieb nahm und deren Mitglieder sich im Mai 2004 über den Ausbau auf eine 18-Loch-Anlage und den Ausbau des Klubhauses mit einer modernen Küche freuten, macht einen weiteren grossen Schritt in die Zukunft.Am Samstag wurde der neue Golf-Pavillon mit Musik und kulinarischen Köstlichkeiten feierlich eröffnet. Damit wird die Infrastruktur für die Bedürfnisse der nächsten Jahre bereitgestellt.

Platz für 180 Personen

Im vorderen Teil des 34 Meter langen und 11 Meter breiten Gebäudes – eine moderne Holzkonstruktion – ist das neue Sekretariat und der Golfshop untergebracht. Im hinteren Teil ist ein neuer Bankettsaal mit einer gedeckten Terrasse entstanden. Der Saal bietet Platz für Gesellschaften bis zu 180 Personen. Zusätzlich wird der Saal auch als Seminarlokal genutzt und ist mit allen notwendigen Einrichtungen ausgerüstet. Beamer, Hellraumprojektor Flip Chart, Leinwand und vieles mehr gehören dazu.

Bisher stand für Events auf dem Golfgelände ein grosses Festzelt zur Verfügung, das aber in den Wintermonaten nicht genutzt werden konnte. «Jetzt ist eine Nutzung zwölf Monate möglich», freut sich Beat Mutter, Geschäftsführer der Golf Entfelden AG. Nur für die Golfevents – der Entfelder Klub zählt 550 Mitglieder – wäre die Investition zu gross gewesen. Rund 1,2 Millionen Franken investiert die AG in den neuen Pavillon, der sehr vielseitig genutzt wird. «Primär für Golfbankette, aber auch für Hochzeiten, Konfirmationen, Geburtstage, Seminare, wir haben bereits viele Anfragen», freut sich Mutter. Das Bedürfnis für das neue Angebot auf dem Gelände des Golfplatzes ist ausgewiesen. Dass die Nachfrage tatsächlich gross ist, beweist die Tatsache, dass bereits eine Woche vor der Fertigstellung des Hauses ein erstes Firmenseminar stattfand und laufend Anfragen eintreffen.

Man baut auf Nicht-Golfer

«In Kombination mit dem Hotel Aarau-West, den Seminarräumen und dem öffentlichen Restaurant bieten wir eine top Infrastruktur», so Beat Mutter. Das Haus, wo bisher das Sekretariat des Golfklubs beheimatet war, wurde umgebaut. Seminarräume, drei Studios für Langzeitmieter und neue sanitäre Anlagen stehen hier zur Verfügung. Im Moment reiche die Kapazität der Küche des
öffentlichen Golf-Restaurants aus. Rund 50 Prozent des Umsatzes werden mit Gästen erzielt, die nicht Golf spielen. «Wir rechnen mit dem Golf-Pavillon mit mehr Umsatz, das wird auch mehr Mitarbeiter geben.»