Aarau
Ein Fitnessladen im ehemaligen Banktresorraum

Zwischen den Läden migrolino und Seidenstrasse im Aarauer Bahnhof eröffnet die Schaffhauser Power Food AG – spezialisiert auf den Verkauf von Sporternährung und Fitnesszubehör – eine ihrer über zwanzig Filialen.

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Im ehemaligen Banktresorraum entsteht ein Fitnessladen.

Im ehemaligen Banktresorraum entsteht ein Fitnessladen.

Keystone

Hinter den Schaufenstern zwischen den Läden migrolino und Seidenstrasse im Aarauer Bahnhof herrschte lange gähnende Leere. Nun ist die beleuchtete Einstein-Passage aber bald komplett: Das seit der Einweihung im März 2011 leerstehende Ladenlokal konnte endlich vermietet werden.

Im Herbst eröffnet die Schaffhauser Power Food AG – spezialisiert auf den Verkauf von Sporternährung und Fitnesszubehör – hier eine ihrer über zwanzig Filialen.

Die Lage der Ladenfläche in der Bahnhofsunterführung scheint ideal. Weswegen stand das Lokal so lange leer? «Die Nachfrage war eigentlich sehr gross», sagt Heinz
Faes, einer der beiden Teilhaber der vermietenden Bahnhofplatz Aarau AG.

Viele Imbisslokale und Take-Aways hätten sich beworben. «Dies entsprach nicht unseren Bedürfnissen», so Faes, die Ladenfläche eigne sich dafür nicht.

Weniger und jüngere Passanten

Ansonsten scheiterte der Vertragsabschluss meist an der Lage: In der Einsteinpassage sei verglichen zum Bahnhofsgebäude die Kundenfrequenz, gerade an Wochenenden, deutlich tiefer, erklärt Heinz Feas.

Die Einsteinpassage werde zudem vorwiegend von Kantonsschülern genutzt. Feas glaubt, dass das neue Geschäft aber eben gerade deswegen gut in die Unterführung passe. «Absolut. Unser Zielpublikum sind die Jungen», bestätigt Roland Beuter, Geschäftsleiter von Power Food.

Die Eröffnung des Fitnessladens ist am 22. September geplant. «Also noch vor dem grossen Einweihungsfest des Bahnhofsplatzes im Oktober», so Beuter. Bis am 12. August liegt im Stadtbüro Aarau das Umnutzungsgesuch öffentlich auf.

Im Untergeschoss des Bahnhofplatz 4 wird allerdings schon gearbeitet – Schliessfächer werden aus der Wand gerissen. Besitzer Heinz Faes erklärt: «Ein Teil des Lokals war zuvor ein richtiger Banktresorraum.» (edi)