Aarau

Ein einsamer Satz in den Chindsgi in der Telli

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Ein Mädchen. Es betrat am Montagmorgen kurz vor 9.30 Uhr mit einen freudigen Satz die Kindergartenanlage in der Aarauer Telli. Ob es ahnte, dass es dort sehr alleine sein wird? Die Kreisschule Aarau-Buchs betreut etwa 3300 Kindergärtler und Schüler. Niemand wusste genau, wie viele davon nach der verordneten Schulschliessung gestern trotzdem kommen würden. Nachdem die Lehrpersonen am Wochenende die Eltern kontaktiert hatten, zeichnete sich ab, dass es nicht bis 50 Prozent sein werden, wie Experten befürchtet hatten. Tatsächlich waren es dann nur zwischen 1 und 2 Prozent, die die Lehrkräfte betreuen mussten, wie Daniel Fondado, der Präsident der Kreisschulpflege Aarau-Buchs, erklärte. Also zwischen 30 und 60 Kinder.

Probleme gab es gestern teilweise, weil sich die Schüler bei schönstem Wetter auf den Schulplätzen versammelten – etwa zum Fussballspielen. Damit es nicht zu solchen Ansammlungen kommt, haben einzelne Gemeinden zu rigorosen Massnahmen gegriffen: So verbietet Auenstein die Benutzung von «sämtlichen Aussenanlagen, inklusive der Spielplätze». (uhg)

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