Heidnischer Brauch
Eierauflesen in Auenstein: Winter und Frühling kämpfen um Vorherrschaft

Punkt 14.01 Uhr startete der traditionelle, heidnische Brauch, das Eierauflesen, in Auenstein. Die Bevölkerung feuerte die Läufer trotz Regen an.

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Punkt 14.01 Uhr ging es los: Die traditionelle "Eieraufleset" findet jedes zweite Jahr eine Woche nach Ostern statt.
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Die beiden Winterläufer wünschen den beiden Frühlingsläufern viel Glück.
Trotz Regen feuern zahlreiche Auensteiner am Strassenrand die beiden Eieraufleser an, die den Frühling verkörperten.
Punkt 14.01 Uhr startete in Auenstein der Kampf um die Vorherrschaft zwischen Frühling und Winter.
Die Eier sind auf einer 80 Meter langen Strecke verteilt.
Doch Gestalten wie Clowns, Strohmänner oder Bajassen geben sich auf der Strecke auf den Deckel.
Das erschwert die Aufgabe für die Frühlingsläufer.
Derweil spielt die Musikgesellschaft Auenstein unbeschwerte Melodien – ganz im Kontrast zum Geschehen auf der Strasse.
Während die Frühlingsläufer hin und her rennen, sind die beiden Winterläufer unterwegs zur Bözenegg und wieder retour.
Wer seine Aufgabe zuerst geschafft hat, hat gewonnen.

Punkt 14.01 Uhr ging es los: Die traditionelle "Eieraufleset" findet jedes zweite Jahr eine Woche nach Ostern statt.

Stefanie Garcia Lainez

Kurz nach 14 Uhr begann in Auenstein der Kampf um die Vorherrschaft zwischen Frühling und Winter. Trotz Regen feuerten zahlreiche Auensteiner am Strassenrand die beiden Eieraufleser an, die den Frühling verkörperten.

Sie mussten 160 Eier, verteilt auf einer 80 Meter langen Strecke, in ein Tuch werfen. Gestalten wie Clowns, Strohmänner oder Bajassen rauften auf der Strecke miteinander – und erschwerten den Läufern die Aufgabe.

Die Musikgesellschaft Auenstein spielte dazu unbeschwerte Melodien. Zur gleichen Zeit rannten die beiden Winterläufer den Weg zur Bözenegg und wieder retour. (sga)