Platz 7 nach 15 Runden. Die Vermutung könnte nahe liegen, dass die Tabellensituation Anlass für die vorzeitige Trennung sein könnte. Sowohl die Vereinsleitung als auch Patric With winken ab. «Mein Abgang hat keine sportlichen Gründe.» Für den Berner hat der zeitliche Aufwand das zumutbare Mass überschritten. With reist dreimal in der Woche von seinem Wohnort Belp nach Aarau. «Das sind zweieinhalb bis drei Stunden Aufwand und 200 Kilometer pro Training», erklärt der Verkäufer von Eishockey-Utensilien.

Die Nachricht kam für den Verein unter diesen Umständen nicht überraschend. «Ich hatte beim EHC Aarau bisher eine super Zeit. Ich sah es daher als meine Pflicht an, den Klub so früh wie möglich zu informieren», sagt With. Er ist überzeugt, das Team seinem Nachfolger in einem einwandfreien Zustand zu übergeben. «Vor allem physisch befinden sich die Spieler auf hohem Niveau.»

Peter Hofmann bedauert den Abgang von With. Der Sportchef des EHC Aarau stellt seinem Coach ein gutes Zeugnis aus. «Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Loyaliät gegenüber dem Verein.» Für Hofmann bleibt nun genügend Zeit, um sich auf die Suche nach einem geeigneten Trainer zu machen. Schwierig wird es allemal. Das weiss auch Patric With. «Gute Übungsleiter gibt es nicht wie Sand am Meer.»

Seinen grösster Erfolg feierte Patric With letzte Saison, als er mit dem EHC Aarau den sensationellen 3. Platz nach der Qualifikation erreichte. (rsn)