«Earth Hour»

«Earth Hour»: Nur in der Stadt Aarau gibt es ein Lichterlöschen

So sah Aarau während der Earth Hour 2012 aus.

So sah Aarau während der Earth Hour 2012 aus.

27 Aargauer Gemeinden tragen das Label «Energiestadt», das sie für eine nachhaltige Energiepolitik auszeichnet. Die Hauptstadt Aarau ist aber die einzige, die sich am Samstag an der weltweiten Aktion «Earth Hour» beteiligt.

Die Aktion wurde 2007 vom WWF Australien in Sydney ins Leben gerufen. Mittlerweile beteiligen sich um die 7000 Städte in über 150 Ländern daran: Während einer Stunde bleiben ihre Wahrzeichen unbeleuchtet.

Die Bevölkerung ist aufgerufen, es den Kommunen gleichzutun und in den Haushalten das Licht auszuschalten. «Earth Hour» nennt sich heute die grösste Umweltaktion der Welt.

Es geht weniger um den während einer Stunde effektiv eingesparten Strom, sondern um die Symbolik: die Aktion will ein globales Zeichen für ein umweltfreundlicheres Handeln setzen.

Am kommenden Samstag um 20.30 Uhr ist es wieder so weit. Dieses Jahr steht die Energieeffizienz im Zentrum der Aktion: Sie wirbt dafür, alte Glühbirnen und Halogenleuchten durch Energiesparlampen oder LED-Leuchten zu ersetzen.

In der Schweiz machen 24 Städte mit. Im Aargau beteiligt sich nur die Stadt Aarau an der Aktion - dieses Jahr zum zweiten Mal. Um 20.30 Uhr wird die Beleuchtung von Obertorturm, Stadtkirche, Stadtmuseum Schlössli und IBAarau-Kraftwerk ausgeschaltet.

Als man vom WWF kontaktiert wurde, habe man befunden, die Aktion passe gut zur Energiestadt, so Barbara Horlacher von der städtischen Umweltfachstelle.

Es sei ein guter Anlass, um auf die Anliegen einer nachhaltigen Energiepolitik aufmerksam zu machen.

Feldschlösschen beteiligt sich als Unternehmen

Als Unternehmen beteiligt sich im Aargau ausserdem die Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden. Das Unternehmen wird für eine Stunde die Beleuchtung des Schlosses ausschalten. (mou)

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