Aarau

Durchbruch im Ringen ums FCA-Stadion? Alle Beteiligten laden zur Medienkonferenz

Das Modell für Stadion und Hochhäuser im Torfeld Süd.

Das Modell für Stadion und Hochhäuser im Torfeld Süd.

Die vier involvierten Parteien haben gemeinsam zu einer Medienkonferenz geladen. Geht es nun endlich vorwärts im Aarauer Torfeld Süd?

Vor zwei Wochen hat die Stadt Aarau gefordert: Bis am 20. März müssen die Bauherrin HRS, der FC Aarau und die Gruppe "meinstadion.ch" eine Absichtserklärung unterzeichnet haben, in der sie der Stadt bei dessen Umsetzung von "Plan B" (Stadion mit Hochhäusern) den Rücken stärken. Passiert das nicht, habe man gemäss Stadtrat Hanspeter Thür (Grüne) ein "gröberes Problem". 

Heute ist der 20. März. Stichtag. Doch in der Medienmitteilung, welche die Stadt Aarau am späten Nachmittag verschickt, sind keine News enthalten. Stattdessen wird zu einer weiteren Medienkonferenz eingeladen, die am Mittwoch (21. März) um 11.30 Uhr beginnt.

Anwesend sein werden neben Vertretern der Stadt solche der HRS, des FC Aarau und von "meinstadion.ch". Der Fakt, dass alle involvierten Parteien gemeinsam Auskunft geben werden, lässt eine Einigung vermuten. Wird am Mittwoch also verkündet, dass alle die Absichtserklärung unterzeichnet haben? Dies würde bedeuten, dass die Stadt in Kürze die für den Bau der Hochhäuser nötige BNO-Revision öffentlich auflegen würde und dass es noch in diesem Jahr zur Volksabstimmung kommen könnte.

Nimmt das Volk die BNO-Revision an, ist der Bau von vier Hochhäusern im Torfeld Süd grundsätzlich möglich - im Weg stehen dann nur noch allfällige Einsprachen gegen das Baugesuch. Gemäss dem Aarauer Stadtrat kann dann im schlechtesten Fall im Herbst 2021/Frühling 2022 mit dem Hochbau von Stadion und Hochhäusern begonnen werden.

Lehnt das Aarauer Stimmvolk hingegen die BNO-Revision ab, dürfte dies auch das Ende für das Stadion im Torfeld Süd bedeuten.

Am Mittwochmittag wissen wir mehr.

Stellungnahme von Stadtrat Thür am 6. März:

Stadion Aarau: «Wir müssen die Sicherheit haben, dass alle am gleichen Strick ziehen»

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Die HRS Real Estate AG (HRS) und «meinstadion.ch» prüfen überraschend, wie mit einer Entkoppelung des Stadions von den Hochhäusern der Stadionbau beschleunigt werden könnte. Das sagte der Aarauer Stadtrat Hanspeter Thür im Rahmen der Medienkonferenz am Dienstag, 6.3., gegenüber Tele M1.

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