Aarau

Drei Unermüdliche sagen Adieu: Urech, Jäggi und Pfisterer offiziell verabschiedet

Jolanda Urech, Regina Jäggi und Lukas Pfisterer verabschiedeten sich mit einer grosser Feier. Es war ein Abend voller Dankbarkeit und Rührung, gespickt mit einigen Anekdoten.

Sie zogen ein unter dem Spiel der Stadtmusik, verfolgt von Scheinwerferlicht, zogen quer durch den Saal, mitten durch ihre Gästeschar, Politiker aller Ebenen, Stadtratskollegen Behördenmitgliedern und Mitarbeiter, Freunde, Familie – und vor allem, mitten durch ihre versammelten Aarauerinnen und Aarauern: Stadtpräsidentin Jolanda Urech und die Stadträte Regina Jäggi und Lukas Pfisterer. Die drei Zurücktretenden feierten gestern Abend im Kultur- und Kongresshaus ihren Abschied im grossen Stil.

Es war ein Abend voller Dankbarkeit und Rührung, gespickt mit Anekdoten. Den Anfang des Reigens machte Lukas Pfisterer. Der «Langstreckenläufer mit der unerschöpflichen Energie», wie Laudatorin Jolanda Urech ihn nannte, und der «Maienzügler durch und durch», der sich trotz ansonsten eisernem Sparwillen für den kostspieligen Ersatz mit ausgewachsenen Platanen auf der Schanz eingesetzt hatte, um am Bankett nicht bis zum Eindunkeln in der Sonne schmoren zu müssen.

Der Maienzug war auch bei Urechs Rede zu Regina Jäggi Thema: Die «Brückenbauerin» mit dem «Herz am richtigen Fleck», die den Lohn für ihre «unkomplizierte und herzliche Art» sogar von Petrus erhalten habe, und als Präsidentin der Maienzugkommission an der Morgenfeier im Telliring vier Mal in Folge das Schönwetterprogramm ansagen durfte.

Impressionen von der Verabschiedung von alt Stadtpräsidentin Jolanda Urech

Impressionen von der Verabschiedung von alt Stadtpräsidentin Jolanda Urech

Der ganz grosse Dank an diesem Abend galt Jolanda Urech: Mit alt Stadtrat Beat Blattner, Pianistin Irene Näf und Ratskollegin Angelica Cavegn Leitner ehrten sie gleich drei Laudatoren. «Dieses Lachen, das war ansteckend, über all die Jahre», sagte Blattner und lobte Urech für ihre Eigenschaft, den Blickwinkel zu öffnen oder an einen anderen Ort zu wenden.

Näf rückte Urechs «angeborene Neugier», ihre «Bodenhaftung» und «ihren Sinn für das Gemeinwohl» in den Fokus und bedankte sich im Namen der Frauen, ihnen ein Vorbild gewesen zu sein. Ratskollegin Cavegn lobte ihre «diplomatische Art, ihren kollegialen und konstruktiven Umgang. Die sichtlich gerührten Abtretenden wurden unter anderem mit Darbietungen von Jazztrompeter Peter Schärli und Jodlerin Barbara Berger beschenkt.

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