Aarau

Drei Millionen für die Buchser Verbindung zum Torfeld Süd

Beim Torfeld Süd bewilligte der Einwohnerrat Infrastrukturanlagen für rund 10 Millionen Franken.

Beim Torfeld Süd bewilligte der Einwohnerrat Infrastrukturanlagen für rund 10 Millionen Franken.

Das Gebiet Torfeld Süd ist ein Entwicklungsschwerpunkt im Zentrum der Region Aarau. Es soll in den nächsten fünf Jahren zu einem grossen Teil neu überbaut werden.

Die Stadt Aarau zahlt zur Entlastung der Gemeinde Buchs 3 Millionen Franken an den Bau einer neuen Verbindungsspange Nord beim Torfeld Süd. Das Vorhaben ist Bestandteil der Infrastrukturanlagen für das neue Stadtquartier, bringt aber auch eine zusätzliche Achse zwischen dem Kreisel Gais und dem Knoten Suhrenbrücke. Die Vorlage stiess im Einwohnerrat lediglich in den Reihen der Grünen auf Widerstand. Gérald Berthet postulierte aus Gründen des Umweltschutzes eine «Redimensionierung» und sprach sich für eine Bevorzugung des Langsamverkehrs aus.

«Wichtiges Entwicklungsgebiet»

Alle übrigen politischen Lager waren bereit, die Erschliessung des Torfelds Süd als «wichtiges Entwicklungsgebiet» von Aarau zu gewährleisten. Dazu zählen neben dem Ausbau der Industriestrasse auch eine neue WSB-Haltestelle Torfeld und eine Passerelle über die SBB-Gleise. Die Finanzierungsanträge des Stadtrates erreichten in den insgesamt fünf Teilbereichen satte Mehrheiten bei vereinzelten Gegenstimmen. Unter dem Strich investiert Aarau total gut 10 Millionen Franken in die verkehrsmässige Anbindung des neuen Quartiers, in dem unter anderem 320 Wohnungen, zusätzliche Arbeitsplätze sowie ein Fussballstadion für den FCA entstehen werden.

An den Vorhaben sind neben Aarau und Buchs auch der Kanton, der Bund und private Eigentümer beteiligt. Die Realisierung erstreckt sich vom Herbst 2013 bis Ende 2015. (HR)

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