Suhr

Drei Falschfahrer verunglückt und keiner will es gewesen sein

Nur knapp kam es nicht zur Kollision (Symbolbild)

Nur knapp kam es nicht zur Kollision (Symbolbild)

Bei Suhr ist in der Nacht auf Samstag auf der T5 ein auf der falschen Richtung fahrendes Auto verunfallt. Im Fahrzeug sassen drei Personen. Gegenüber der Polizei wollte sich aber keiner der drei als Fahrer verantworten.

Bei der Polizei gingen kurz nach 2.30 Uhr mehrere Meldungen über einen Falschfahrer auf der T5 ein. Der blaue Fiat Bravo war beobachtet worden, wie er die Fahrbahn Aarau in Richtung Hunzenschwil befuhr. Beinahe wäre es zu einer Kollision gekommen.

Wenige Minuten später fand eine ausgerückte Patrouille das Fahrzeug. Es war mittlerweile verunfallt, hatte den den Wildschutzzaun durchbrochen und steckte in der abfallenden Böschung fest. Die drei Autoinsassen waren unverletzt.

Als die Polizei die jungen Männer befragten, ergaben sich erhebliche Widersprüche. Obwohl keinerlei Anzeichen für weitere Beteiligte vorlagen, wollte keiner von ihnen gefahren sein.

Die Polizei nahm alle drei für weitere Ermittlungen fest. Bei den drei Männern im Alter von 20, 21 und 28 Jahren handelt es sich um zwei Schweizer und einen Sri Lankaner. Der jüngste war alkoholisiert und besitzt keinen Führerausweis. Den anderen beiden nahm die Kantonspolizei die Führerausweise auf der Stelle ab. Da die Umstände unklar sind, werden Augenzeugen gesucht

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