Aarau
Doppelt süss: Küken zum Streicheln und Schokolade zum Naschen im Naturama

Kaum haben sich die Küken vom Schlüpfen erholt, werden sie von den Kindern im Aarauer Naturama auch schon sanft und behutsam gestreichelt. Im Museum durfte man über Ostern ausserdem süsse Osterhasen schminken.

Sibylle Haltiner
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Bibeli Naturama Aarau
8 Bilder
Vorsichtige Annäherung zum flauschigen Wesen.
Die Kinder dürfen die kleinen Kaninchen streicheln, wenn sie in ihre Nähe kommen.
Die Kinder schauen gespannt zu, wie die Confiseure die Hasen mit Schokolade ausgiessen.
Die Kinder haben die Hasen kunstvoll verziert. Jedes Kunstwerk wird anschliessend angeschrieben.
Die kleinen Küken begeben sich gerne auf Entdeckungsreise.
Der Osterhase ist schon fast fertig und wird gebührend bewundert.
Jeder Hase ist ein Unikat und wird gebührend bewundert.

Bibeli Naturama Aarau

Sibylle Haltiner

«Der Flaum der Bibeli ist ganz weich, aber durch die Haut hindurch habe ich die Knochen gespürt», erzählte ein Mädchen seiner Mutter aufgeregt. Zum ersten Mal hat es ein Küken in den Händen gehalten. Jedes Jahr sind die Osterbibeli im Naturama die grosse Attraktion. Immer zur vollen Stunde durften die Kinder die Küken in den Händen halten. Manche nahmen das kleine, flaumige Wesen ganz nah an die Brust, andere trauten sich kaum zu atmen. «Man muss aufpassen, dass es nicht wegrennt, und darf es doch nicht so stark festhalten, dass man es zerdrückt», fasste die achtjährige Fabienne zusammen.

Ein Erlebnis war es allemal. «Es war sehr lustig, aber als das Bibeli davonhüpfen wollte, habe ich es dem Papi gegeben», erzählte der achtjährige Valentino. Amélie, 6, staunte über die Füsslein des kleinen Hühnchens. «Die fühlten sich ganz hart an, als es in meiner Hand herumgewatschelt ist», berichtete das Mädchen mit grossen Augen.

Nach dreissig Minuten war jeweils wieder Schluss, die Küken bekamen eine halbe Stunde Pause vor den streichelnden Händen. Doch schon bald sassen die ersten Kinder wieder auf den Bänken und warteten geduldig auf die nächste Kükenrunde.

Süss ging es auch im obersten Stock zu und her: Dort konnten Kinder ihre eigenen Schokoladehasen verzieren und giessen. Thomas Marti von der Confiserie Brändli erklärte jeden Schritt ganz genau. Zuerst wurden Augen, Krawättli und weitere Verzierungen mit dunkler oder weisser Schokolade nachgezeichnet. «Schminken» nannte der Fachmann diesen Vorgang. «Die weisse Dekoration an meinem Hasen gefällt mir besonders gut», erklärte der sechsjährige Nils. Max, 10, freute sich, dass er viel über die Herstellung von Schokoladehasen gelernt hat. «Vielleicht mache ich zuhause auch einmal einen.» Eine Stunde später konnten die Kinder ihre Kunstwerke abholen. Max will seinen Hasen dem Papa schenken - falls er ihn nicht selbst isst.