Buchs

Doch kein Mini-Kreisel bei Unfallhotspot

Auf dieser Kreuzung kam es zu mehreren Unfällen. (Archivbild)

Auf dieser Kreuzung kam es zu mehreren Unfällen. (Archivbild)

Die Kreuzung Bühlstrasse/Oberdorfstrasse/Bachstrasse in Buchs ist ein Unfallschwerpunkt. Hier, praktisch vor dem derzeit geschlossenen Restaurant Burestube, haben sich in den letzten Jahren einige brenzlige Situationen und Kollisionen abgespielt. Der letzte schlimme Fall: Im Oktober 2018 starb ein Velofahrer (46), als er – vortrittsberechtigt – seitlich in ein abbiegendes Auto prallte. Besonders tragisch: Zu jenem Zeitpunkt war eine Umgestaltung der Kreuzung mit der heute relativ grossen Verkehrsfläche schon beschlossen. Der Einwohnerrat hatte im Juni 2018 einen Verpflichtungskredit von 1,8 Millionen Franken für ein grösseres Projekt beschlossen, das neben dem Knoten auch die Sanierung der Bachstrasse und Werkleitungsarbeiten umfasst.

Als der Unfall geschah, war die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) gerade daran, den Knoten im Auftrag des Gemeinderats sicherheitstechnisch zu überprüfen. «Tragischerweise bestätigte dieses Ereignis, dass es richtig war, die BFU beigezogen zu haben», sagt Susanna Lehmann Sokac, Leiterin der Buchser Abteilung Bau, Planung und Umwelt. Basierend auf dem BFU-Fachbericht haben die Planer mehrere Varianten für eine Neugestaltung erarbeitet. Es zeigte sich: Der im Vorprojekt noch geplante, überfahrbare Mini-Kreisel – auch im Einwohnerrat umstritten – ist nicht optimal und zielführend. «Im vorliegenden Auflageprojekt ist die Kreuzung strassenräumlich nun schmaler gefasst und der gesamte Knotenbereich hebt sich optisch von den zuführenden Strassen ab», erklärt Lehmann. «Um die Anfahrtsgeschwindigkeiten in den Knoten zu drosseln, sind sogenannte Sinusrampen geplant.»

Das Baugesuch liegt ab Freitag öffentlich auf. Ob die gesprochenen 1,8 Millionen Franken ausreichen werden, ist noch unklar – das hänge von der Submission ab, sagt Lehmann.

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