Buchs

Die Zukunft des Bärenplatzes bleibt weiter unklar

Was wohl dereinst aus dem Bärenplatz wird?

Was wohl dereinst aus dem Bärenplatz wird?

Eine Motion, die gestützt auf eine Umfrage der «IG Bärenplatz für alle» eingereicht wurde, ist im Einwohnerrat gescheitert. Die Motionärin hatte gefordert, eine Kommission zur Ausarbeitung eines konkreten Projekts zu schaffen.

Der Buchser Einwohnerrat hat zwei Postulate nicht überwiesen. Bei einem ging es um ein Thema, das vielen Buchsern nahe geht: um den brachliegenden Bärenplatz vor dem Gemeindesaal. Die Gruppe «IG Bärenplatz für alle» hat Umfragen durchgeführt, um herauszufinden, was die Bevölkerung an dieser Stelle will. Daraus entstand eine Motion, eingereicht von Heidi Niedermann (CVP). Sie forderte, dass der Gemeinderat eine Kommission zur Ausarbeitung eines konkreten Projekts schaffe. Diese soll «über entsprechende Befugnisse und finanzielle Mittel verfügen». Der IG ist wichtig, dass die Gestaltung des Bärenplatzes in einem partizipativen Prozess angegangen wird.

Motion als Postulat eingereicht

Der Gemeinderat erklärte die Motion in der vorliegenden Form für nicht rechtsgenüglich und riet, sie umzuschreiben oder dann als Postulat einzureichen. Niedermann und die Mitunterzeichnenden entschieden sich für die Variante Postulat, weil sie sich so die partizipative Vorgehensweise erhofften und «nicht einfach einen Kredit abholen wollen», wie es Werner Schenker (Grüne) sagte.

Doch der Einwohnerrat überwies das Postulat mit 16 Ja zu 18 Nein bei 5 Enthaltungen nicht. Warum, blieb unklar. Martin Gysi (EVP) deutete an, dass zu wenig klar war, was die Postulanten wollen. Nun wird auf dem Bärenplatz vorerst nichts passieren. Ammann Urs Affolter hatte betont, der Gemeinderat werde ohne Auftrag des Einwohnerrats nichts unternehmen.

Das Postulat zielte darauf ab, in Buchs – analog zu Aarau – das Projekt «Natur findet Stadt» einzuführen. Dabei fördert die Gemeinde zusammen mit dem Naturama die Entstehung naturnaher Gärten im öffentlichen und privaten Raum. Man setze sich «nach Möglichkeit und Bedürfnis für die naturnahe Gestaltung des Dorfs ein», so Gemeinderat Walter Wyler. Aber die finanziellen und personellen Aufwendungen für das Projekt seien «mit unserer heutigen Situation nicht zu vereinbaren».

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