Suhr
Die «Törtlifee» expandiert: Das «Alte Pöstli» soll ein Café werden

Eliane Rohr und ihre zehn Mitarbeiter stehen vor einem grossen Schritt: Die «Törtlifee» plant, das «Alte Pöstli» in Suhr in ein Café umzuwandeln.

Anja Suter
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Eliane Rohr, die «Törtlifee», in ihrem ersten Ladenlokal an der Tramstrasse.

Eliane Rohr, die «Törtlifee», in ihrem ersten Ladenlokal an der Tramstrasse.

Anja Suter

Eliane Rohr steht in ihrer Torten-Manufaktur an der Tramstrasse 25 in Suhr. Die Vitrine vor dem Verkaufstresen beherbergt zahlreiche Cupcakes. Hier findet jeder etwas; sogar gluten- oder laktoseintolerante Gäste kommen auf ihre Kosten. Auch kunstvoll verzierte Torten und Zuckermandeln in allen Farben sind in dem kleinen Lokal zu finden. Seit über zwei Jahren verkauft Rohr in ihrem Take-away Torten, Cupcakes und andere süsse Köstlichkeiten.

Schon der zweite Umzug

2012 hat die gelernte Gastro-Fachangestellte ihre Einzelfirma «Fairyhouse by Törtlifee» gegründet. Anfangs agierte sie noch von der heimischen Küche aus, drei Jahre später zog ihr Geschäft in die ehemalige Niederlassung der Neuen Aargauer Bank. Jetzt steht für Rohr und ihre zehn Mitarbeiter der nächste Schritt an: Geplant ist eine Expansion in das frühere «Alte Pöstli». An der Mittleren Dorfstrasse 2 sollen nebst einem Café auch Kursräume für Workshops entstehen, welche Interessierten die Welt der Cupcake- und Tortenbäckerei näherbringen.

Eliane Rohr in Suhr ist die Besitzerin der Tortenmanufaktur «Fairyhouse by Törtlifee».   

Eliane Rohr in Suhr ist die Besitzerin der Tortenmanufaktur «Fairyhouse by Törtlifee».   

Anja Suter

Rohr und Ehemann Dominik, der das Büro der «Törtlifee» betreut, sind das harte Arbeiten gewohnt. «Wir sind schon kleine Arbeitstiere, wir können nicht einfach nichts machen», erklärt Dominik Rohr. In der Zwischenzeit ist das Ladenlokal zu klein geworden, vor allem die Workshops stellen die Belegschaft der «Törtlifee» vor eine räumliche Herausforderung. «Wenn ich am Abend in der Backstube Kurse gebe, muss bis zum nächsten Morgen früh wieder alles blitzblank sein, damit das Tagesgeschäft trotzdem reibungslos ablaufen kann.»

Mit dem neuen Lokal sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören. Im geplanten Café setzen die Betreiber auf das Konzept von einem Englischen Tea-Time-Buffet: Scones, Cupcakes, Cheesecakes und diverse andere Klassiker. Für das Kurslokal und für das Café hat Eliane Rohr zwei separate Baugesuche eingereicht. Ende Februar wird das Konzept an der Baukommissionssitzung vorgestellt. Sofern es keine Einsprachen gibt, rechnet Rohr mit einer Eröffnung im Juni.

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