Torfeld Süd
Die Stadt Aarau, die Bauherrin HRS und der FCA informieren, wie es mit dem Stadion weitergeht

Es dürfen wichtige Informationen erwartet werden, wenn die Stadt Aarau und die Bauherrin HRS über das Fussballstadion Torfeld informieren wollen und auch der FC Aarau anwesend sein wird. Das ist die Ausgangslage.

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Das geplante Fussballstadion im Aarauer Quartier Torfeld Süd.

Das geplante Fussballstadion im Aarauer Quartier Torfeld Süd.

ZVG

Endlich! Der Stadtrat Aarau, der FC Aarau und die Bauherrin HRS orientieren heute um 15 Uhr, wie es mit dem Fussballstadion Torfeld weitergeht. Wir das Projekt ursprünglichen Sinn realisiert? Gibt’s einen Verzicht auf das Einkaufszentrum? Braucht es eine neue Baubewilligung? Müssen die Stimmbürger einen Nachtragskredit genehmigen?

Fest steht: Was auch immer heute bekannt gegeben wird, es ist wichtig: für den Aargauer Fussball, für die Kantonshauptstadt.

Das Aarauer Fussballstadion Torfeld-Süd
13 Bilder
Blick hinein: So soll das Stadion innen aussehen. Es soll Platz für 10'000 Zuschauer bieten.
Der Eingang ins Stadiongebäude heisst Stadtloggia
Ansicht von Westen.
Auf dem Torfeld Süd wird das neue Aarauer Fussballstadion gebaut. Bild vom 3. Juni 2016.
Das geplante Stadion und das Parkhaus dazu. Parkhaus an der Florastrasse 5, Rockwell Parkhaus aufgenommen am 27.02.2015
Das geplante Stadion im Quartier Torfeld-Süd – es wäre vom Bahnhof Aarau in nur fünf Minuten erreichbar.
Auf dem Areal im Torfeld-Süd, wo das Stadion gebaut wird, fanden schon im November 2015 Abrissarbeiten statt.
Blick auf die Bauarbeiten auf dem Stadion-Areal aus anderer Perspektive. (November 2015)
Modell des geplanten Aarauer Fussballstadions im Torfeld Süd
Modell des geplanten Aarauer Fussballstadions im Torfeld Süd
Modell des geplanten Aarauer Fussballstadions im Torfeld Süd
Das alte Projekt lag 2009 öffentlich auf und wurde dann sistiert.

Das Aarauer Fussballstadion Torfeld-Süd

Seit dem Vorliegen einer rechtskräftigen Baubewilligung im letzten Sommer hatte es einen faktischen Informationsstopp gegeben. Die HRS erklärte, sie wolle das Projekt an veränderte Sicherheitsanforderungen anpassen und von Grund auf neu durchrechnen.

Zuletzt hiess es aus dem Umfeld der Stadion AG, es werde ein Verzicht auf die Mantelnutzung erwogen. Das Einkaufszentrum war jahrelang Gegenstand von heissen Diskussionen und eines jahrelangen Rechtsstreits. Ein Anwohner reizte sämtliche Möglichkeiten aus und zog das Verfahren bis vor Bundesgericht.

Migros ist ausgestiegen

Spätestens seit Anfang Jahr die Migros Aare bekannt gegeben hatte, sie wolle nicht mehr ins Stadion Aarau, gab es auch immer wieder Diskussionen, ob es überhaupt genügend Interessenten für die Flächen im Einkaufszentrum gibt.

Die HRS hat von der Implenia neben dem Stadion ein weiteres Grundstück erworben. Sie kann darauf ein Bürohochhaus errichten. Wird das Stadion mit diesem Gebäude querfinanziert?

Die Ausgangslage: Im Februar 2008 haben die Stimmbürger von Aarau das Projekt (die Schüssel) grundsätzlich genehmigt. Die HRS verpflichtete sich, das Stadion (ohne Mantelnutzung) für 36 Millionen Franken zu erstellen. Sie sagte ebenso 5 Millionen Franken zu (als Querfinanzierung aus dem Einkaufszentrum). Die Stadt Aarau (17 Mio. Fr.). Die Ortsbürgergemeinde Aarau (6 Mio. Fr.), der Kanton Aargau (6 Mio. Fr.) und Private (2 Mio. Fr.) sollten für den Rest aufkommen. Unter „Private“ sind der FC Aarau und sein Umfeld gemeint.