«Der Markt in Aarau ist jedes Jahr ein guter Markt», sagt Martha Baschung. Ihre Feststellung hat Gewicht. Seit 21 Jahren ist die Mitarbeiterin des einheimischen Marktfahrer- und Vergnügungspark-Unternehmens Hauri an jedem MAG vertreten. Meistens stehe sie am Glacé-Stand oder trülle Zuckerwatte, wenn sie für Maya Hauri an den traditionellen Märkten in der Deutschschweiz unterwegs sei.

Am MAG bietet sie jetzt unter anderem Magenbrot, gebrannte Mandeln und Rahmtäfeli feil, im Stand hängen auch die traditionellen Lebkuchenherzen in allen Grössen und mit den verschiedensten Aufschriften.

«Ja, die Herzen laufen immer noch gut», sagt Martha Baschung. «Vor allem am späteren Abend werden sie von älteren und jüngeren Männern gekauft und den Frauen um den Hals gehängt.» Da habe sich gegenüber früher kaum viel verändert. Nur die Sprüche dürften origineller sein. «Die waren einst schon besser», findet die erfahrene Marktfahrerin.

12 Stunden oder länger am Stand

Martha Baschung steht oft 12 oder noch mehr Stunden ohne längere Pause am Stand. Das macht ihr auch mit 67 Jahren noch kaum etwas aus: «Ich war früher 20 Jahren lang im Service tätig, das Stehen bin ich mich gewohnt.» Schmerzende Füsse gäbe es höchstens, wenn sie auf Beton auf auf Pflastersteinen stehen müsse.

An ihrem schätzt die rüstige und aufgestellte Seniorin den Umgang mit der Kundschaft: «Ich habe sehr gerne mit Leuten zu tun und es freut mich jeweils sehr, wenn mich Marktbesucher nach Monaten wie eine alte Bekannte begrüssen.»