Aarau
Die Sanierung des Pestalozzi-Schulhauses ist teurer als geplant

Die Erneuerung des Pestalozzi-Schulhauses hat die Stadt etwa 1,2 Mio. Franken mehr gekostet als budgetiert. Der Stadtrat hat die Kreditabrechnung verabschiedet.

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Pestalozzi-Schulhaus
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Das Pestalozzi-Schulhaus wurde am Mitte November 2014 feierlich eröffnet.
Das Pestalozzi-Schulhaus wurde am Mitte November 2014 feierlich eröffnet.
Das Pestalozzi-Schulhaus wurde am Mitte November 2014 feierlich eröffnet. Im Bild Regierungsrat Alex Hürzeler und Aaraus Stadtpräsidentin Jolanda Urech.
Impression aus dem frisch sanierten Pestalozzi-Schulhaus bei der Eröffnung im November 2014.
Impression aus dem frisch sanierten Pestalozzi-Schulhaus bei der Eröffnung im November 2014.
Das Pestalozzi-Schulhaus noch während der Sanierung im Jahr 2012.

Pestalozzi-Schulhaus

Sabine Kuster

Im September 2011 bewilligte der Einwohnerrat einen Bruttokredit von rund 17,5 Mio. Franken für die Sanierung und Erneuerung. Ursprünglich hatte der Stadtrat einen Kredit über 18,9 Mio. Franken beantragt.

Der Einwohnerrat reduzierte diesen aber um 1,4 Mio. Franken, indem er die Reserven für Unvorhergesehenes kürzte. Im November 2011 stimmten die Aarauer Stimmberechtigten diesem Kredit zu.

Nach Aufrechnung der Teuerung von 485 600 Franken belief sich der verfügbare Bruttokredit auf 17,986 Mio. Franken. Laut Stadtrat betragen die Bruttoanlagekosten nun rund 19,191 Mio. Franken. Der Kredit wurde demnach um 1,205 Mio. Franken überschritten (rund 7 Prozent).

«Bereits während der ersten Bauetappe im Sommer 2012 mussten einige unvorhergesehene Arbeiten ausgeführt werden», erklärt der Stadtrat in einer Mitteilung. «Während der zweiten Bauetappe im Sommer 2013 wurde klar, dass weitere zusätzliche Arbeiten die Einhaltung des Baukredits verunmöglichen würden.»

Mehrkosten ergaben sich beim Aufbau der Böden, bei denen ein Grossteil der Holzkonstruktionen ausgetauscht werden musste, oder bei der Aula, wo der gesamte Boden aus statischen Gründen ersetzt werden musste.

Teurer als geplant kamen die Stadt auch denkmalpflegerische Auflagen für die Sanierung der Aula zu stehen, wo die zeitgemässen Anforderungen an Schallschutz, Lüftung und Akustik zu erfüllen waren. Ebenfalls zu Mehrausgaben kam es wegen der Brandschutzauflagen, wegen diverser statischer Massnahmen sowie nicht erwarteter Asbestvorkommen. (NRO)

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