Precobs
Die Polizei warnt: In Buchs und Umgebung sind die Einbrecher unterwegs

Derzeit besteht ein erhöhtes Einbruchsrisiko für Buchs und Umgebung, meldet die Kantonspolizei Aargau. Sie mahnt deshalb zu besonderer Wachsamkeit – nicht nur in der einen Gemeinde.

Nadja rohner
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Diese Vogelscheuche in einem Buchser Quartier wirkt gegen allerlei Getier, aber wohl kaum gegen Einbrecher.

Diese Vogelscheuche in einem Buchser Quartier wirkt gegen allerlei Getier, aber wohl kaum gegen Einbrecher.

Nadja Rohner

Laut Mediensprecher Bernhard Graser stützt sich die Einbruchs-Warnmeldung für Buchs und Umgebung auf Hinweise aus der Software «Precobs». Die Idee dahinter sei, «unsere Erkenntnisse an die Bevölkerung im betroffenen Gebiet weiterzugeben», sagt Graser. «Mit dieser Sensibilisierung möchten wir die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen gegen Einbrecher in Erinnerung rufen.»

Türen und Fenster sollen auch bei kurzer Abwesenheit stets verschlossen werden. Wer verreist, informiert am besten die Nachbarn und bittet sie, ein Auge auf sein Haus oder seine Wohnung zu haben. Die Polizei rät zudem, auf Fremde zu achten, die im Wohnquartier unterwegs sind.

Nicht nur Einfamilienhäuser sind beliebtes Ziel der Einbrecher. Deshalb rät die Kapo: «Sprechen Sie verdächtige Personen, die in Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern auftreten, an.» Verdächtige Personen oder Fahrzeuge soll man ohne Zögern via Polizeinotruf 117 melden.

«Keine Kristallkugel»

Die Warnung für die Region Buchs ist die achte Einbruchswarnung, welche die Kantonspolizei Aargau dank der neuen Software herausgegeben hat. «Wir haben immer wieder betont, dass ‹Precobs› weder ein Wundermittel noch eine Kristallkugel ist, mit der man Einbrüche vorhersehen kann. Unsere Warnungen sind daher als eine Art Prognose über ein erhöhtes Einbruchsrisiko zu verstehen.»

Die Software berechnet anhand eingegebener Daten der letzten 24 Stunden im Vergleich mit Daten der letzten drei Jahren, ob es in einem Gebiet zu einer Einbruchsserie kommen könnte.

Zwar bezeichne die Software dabei eine bestimmte Gemeinde, doch «selbstverständlich gehören auch die umliegenden Ortschaften dazu». Überhaupt verzeichne die Kapo ja in verschiedenen Regionen im Aargau Einbruchdiebstähle. «Daher ist es unerlässlich, dass sich die Bevölkerung im ganzen Kanton vor Einbrechern vorsieht.»

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