Aarau
Die neue Spielvilla in Aarau ist Ende des Sommers bezugsbereit

Am Stritengässli 31 soll der Neubau der Kinderkrippe Spielvilla im Minergie-Eco-Label entstehen. Die Pläne des eingeschossigen Pavillons können nun im Stadthaus eingesehen werden. Die Einsprachefrist läuft bis 19. März.

HHS
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Modell des Modulpavillons für die Kinderkrippe am Stritengässli.

Modell des Modulpavillons für die Kinderkrippe am Stritengässli.

Wird das Projekt durch Einsprachen nicht verzögert, dürften schon nach den Sommerferien die Mädchen und Buben der Kinderkrippe Spielvilla in diesen neuen Räumen und im Garten herumtollen. Für sie nämlich wird der Pavillon im Schachen gebaut. Bauherrin ist die Einwohnergemeinde Aarau. Das Aarauer Architekturbüro Husistein und Partner hat das Projekt verfasst.

Ehrgeiziger Terminplan

Der Bezugstermin auf Beginn des neuen Schuljahres 2012/13 scheint ehrgeizig. Erst Mitte Dezember des letzten Jahres hatte der Aarauer Einwohnerrat den Abbruch des stadteigenen Hauses am Stritengässli sowie den Aufbau von Modulpavillons auf diesem Gelände bewilligt. Martin Brand, Architekt beim verantwortlichen Architekturbüro Husistein und Partner, geht davon aus, dass der Bau fristgerecht fertiggestellt wird. «Dank Modulbauweise», sagt er, «ist das möglich.»

Der Neubau erfolgt unter Einhaltung des Minergie-Eco-Labels, geheizt wird mittels Luft-Wasser-Wärmepumpe und das Dach soll extensiv begrünt werden. Die Fassaden des Pavillons sind in grünen und roten Tönen gehalten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,78 Millionen Franken.

Mehr Platz für den Hort

Die bisherigen Räumlichkeiten der Kinderkrippe werden durch den Umzug in den neuen Pavillon für den Hort der Spielvilla frei. Mehr Platz erhalten somit auch die Schulkinder des angrenzenden Schachenschulhauses, die den Hort besuchen. Zur Zeit muss im Hort ein einziger Raum für Aufgaben, Spiele und als Ruheraum genügen.

Laut Claudia Vosti Kuhn, Projektleiterin Hochbau bei der Stadt, können die Hortkinder ihre neuen Räume gleichzeitig beziehen. «Dort ist eine so genannte Pinselrenovation vorgesehen, aber kein Umbau.» Obwohl man immer mit Einsprachen rechnen müsse, wie sie sagt, ist auch sie zuversichtlich, dass die Rochade auf Schulbeginn möglich ist. (HHS)