Aarau

Die Museums-Eröffnung wird verschoben

Das Plakat zur Museumseröffnung.

Das Plakat zur Museumseröffnung.

Die Eröffnungsfeier des Stadtmuseums Aarau findet einen Monat später statt als angekündigt. Grund sind Verzögerungen beim Bau.

Die letzten Handgriffe am Aarauer Stadtmuseum, dem Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert samt seinen Anbauten, und am Erweiterungsbau, laufen, die Ausstellungen werden eingerichtet. Die Eröffnung nach zwei Jahren Bauzeit steht kurz bevor. Der Tag des Frühlingsanfangs hätte es sein sollen, der 20. März. So hatte es Museumsleiterin Kaba Rössler angekündigt. Doch jetzt hängen die ersten Plakate für die Eröffnung des Stadtmuseums an den Ständern und kündigen ein anderes Eröffnungsdatum an: das Wochenende vom 24. bis 26. April. «Wir brauchen noch etwas Zeit, beim Bau hat es ein paar Verzögerungen gegeben», sagt Kaba Rössler auf Anfrage.

Das Programm für das Eröffnungswochenende ist derweil bereits fertig ausgearbeitet: Auftakt der Eröffnungsfeier machen am 24. April 2015, um 18 Uhr, die Luftartisten von «öff öff aerial dance». Zusammen mit dem Musiker Mich Gerber inszenieren sie poetisch die architektonischen Gegensätze des Stadtmuseums. Das Samstags-Programm steht im Zeichen der Eröffnungsausstellung. «Demokratie! Von der Guillotine zum Like-Button» lanciert einen Diskurs über Gleichbehandlung, Gleichberechtigung und Ansprüche auf Mitsprache und Teilnahme in unserer demokratischen Gesellschaft. Am Sonntag steht die neu eingerichtete Dauerausstellung im Zentrum. Unter dem Titel «100 x Aarau» setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie und mit welchen Objekten Aarauer Geschichte erzählt werden kann. Verspielt inszeniert sie in Splittern, welche Vielfalt an Lebensgeschichten die Stadt über Jahrhunderte bis heute prägt.

Der Aarauer Souverän hatte Ende November 2009 den Kredit von knapp 14 Millionen Franken bewilligt. Im Sommer 2012 fuhren die Bauarbeiter vor. Seither gehörte die Baustelle beim Schlossplatz zum Stadtbild. Der markante Erweiterungsbau der Architekten Diener + Diener Basel, die aussergewöhnliche Fassadengestaltung des Künstlers Felix Müller und die Neugestaltung des Schlossplatzes schufen einen neuen städtischen Raum und weckten die Neugier zahlreicher Passantinnen und Passanten. (az

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