Erlinsbach AG
Die Klinik Barmelweid verzeichnet eine Gewinnsteigerung

Trotz Herausforderungen durch den Neubau des Bettenhauses lief es der Klinik wie gewünscht. Das Budget wurde übertroffen.

Nadja Rohner
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Beat Stierlin ist seit 2000 der CEO der Klinik Barmelweid in Erlinsbach AG. Chris Iseli/Archiv

Beat Stierlin ist seit 2000 der CEO der Klinik Barmelweid in Erlinsbach AG. Chris Iseli/Archiv

Chris Iseli

Im Januar wurde das neue Restaurant «Barmelguet» eingeweiht, im März konnten die ersten Patienten ins neue Bettenhaus – Projektname «Oscar» – auf der Barmelweid einziehen. Und nun kann die Klinik einen erfreulichen Abschluss des Geschäftsjahres 2018 präsentieren. «Trotz erheblicher Zusatzbelastung durch die Bautätigkeit konnte die Klinik mit 69 670 Pflegetagen (Vorjahr: 67 734) nahtlos an die guten Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen», heisst es darin.

Der Jahresgewinn des Vorjahres, 2,896 Mio. Franken, wird ebenso übertroffen wie das Budget 2018: Die Klinik Barmelweid AG verzeichnete im letzten Jahr einen Gewinn von 3,472 Mio. Franken. Der Ertrag belief sich auf 58,224 Mio. Franken (Vorjahr: 54,667 Mio.). Leicht gesunken ist der Personalaufwand (26,906 Mio. Franken), um rund 4 Mio. gestiegen ist der übrige betriebliche Aufwand (27,550 Mio.). Das Eigenkapital betrug per 31. Dezember 2018 30,037 Mio. Franken (Vorjahr: 26,565 Mio. Franken).

In ihrem Jahresbericht hat die Barmelweid auch die neusten Zahlen zur Belegung und den Mitarbeitenden präsentiert. Demnach kamen im vergangenen Jahr 58 Prozent der Patienten aus dem Kanton Aargau (zu dem das an der Grenze zum Kanton Solothurn liegende Klinikgelände fast komplett gehört). Weitere 33 Prozent der Patienten kamen aus den Kantonen Baselland, Basel-Stadt oder Solothurn, der Rest aus den übrigen Kantonen.

Die mit Abstand meisten Pflegetage verzeichnete der Bereich Rehabilitation (41 518). Der Bereich Psychosomatische Medizin und Psychotherapie hatte 25 429 Pflegetage; die Akutsomatik macht mit 2723 Pflegetagen einen relativ kleinen Teil aus. Auf der Barmelweid arbeiten 438 Frauen und 129 Männer. 403 Mitarbeitende kommen aus der Schweiz, 65 aus Deutschland, 99 aus weiteren Ländern.

Im Jahresbericht wird aber nicht nur auf Erfreuliches hingewiesen. Sondern auch auf die schwierigeren Momente: «Im Herbst mussten wir leider von unserem langjährigen Vizepräsidenten des Vereinsvorstandes, Martin Heuberger, Abschied nehmen», heisst es. Heuberger sei plötzlich und unerwartet verstorben. Er hatte die Barmelweid während fast 30 Jahren unterstützt.