Der Zweck der Kulturgesellschaft im Bezirk Aarau ist ein gemeinnütziger. Unterstützt wurden in den Jahren 2012/13 22 verschiedene Institutionen aus Stadt und Region, unter anderem das Theaterprojekt «Nachtwachen» der T.u.T., das Rolling Rock Festival, die Konzertreihe Sonaare, das Gemeinschaftskonzert «Summertime» des Frauenchors Cäcilienverein und die Stadtsänger Aarau oder ein interkultureller Velofahrkurs für Frauen vom Verein Pro Velo.

Mit dem finanziellen Engagement am Ausstellungsprojekt «Dialog mit Zschokke» erinnert die Kulturgesellschaft an ihre lange, mittlerweile 203 Jahre dauernde Geschichte, war doch Heinrich Zschokke an der Gründung anno 1811 massgeblich beteiligt.

Gegen Armut und Littering

Die Kulturgesellschaft Bezirk Aarau will sich laut Präsidentin Lilian Renner-Schoch in naher Zukunft an zwei grössere Projekte wagen. Es geht um die Teilnahme an einem nationalen Vorschlag der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft zur Armutsbekämpfung im eigenen Land und um den «Kulturverlust mit dem Abfall», um Massnahmen gegen das Littering im öffentlichen Raum also.

Zu diesem Zweck hat die Gesellschaft bereits Kontakte zur ebenfalls privat agierenden Aarauer Güselwehr aufgenommen. Die Versammlung bewilligte dem Vorstand für beide Vorhaben eine Kompetenzsumme von maximal 50 000 Franken.

Vermögen leicht gestiegen

Die Umsetzung der Grundidee der Kulturgesellschaft, sich überall dort zu engagieren, wo staatliches Handeln nicht ausreicht, ist dank den Mitgliederbeiträgen und Spenden auf der einen und dem Ertrag aus Wertschriften auf der anderen Seite möglich. Kassier Andreas Kim durfte Ende 2013 dank Buchgewinnen ein leicht gestiegenes Vermögen in der Höhe von 338 500 Franken ausweisen.

Im Budget der Kulturgesellschaft für die nächsten zwei Jahre stehen erneut 24 000 Franken für «Beiträge an Dritte» zur Verfügung. Die Generalversammlung stimmte einer leichten Erhöhung des Mitgliederobolus einstimmig zu. Neu in den Vorstand gewählt wurde Manfred Halter aus Erlinsbach.