Die Fahrt über die Saalhöhe ist bequemer

Die Sanierungsarbeiten auf der Kienberger Seite kommen gut voran. Nächstes Jahr werden sie abgeschlossen.

Rebecca Rutschi
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Seit Jahren wird auf der Saalhofstrasse immer wieder asphaltiert.

Seit Jahren wird auf der Saalhofstrasse immer wieder asphaltiert.

Bild: Bruno Kissling

Seit 2014 wird die Passstrasse zwischen Kienberg SO und der Saalhöhe etappenweise saniert. Im Jahr 2020 war der Teilabschnitt 3 der Phase 2 vom Sonnhaldenhof bis Saalhöf an der Reihe. Die Arbeiten an der Passstrasse waren dabei in zwei Phasen und mehrere Teilprojekte aufgeteilt. Phase 1 konnte mit der Sanierung der Saalstrasse von der Saalhöhe bis Saalhöf und vom Sonnhaldenhof bis zur Zufahrt des alten Gipswerks 2017 abgeschlossen werden. Seit 2018 wird die Phase 2 vom Frauhaldenhof bis zu den Saalhöf realisiert.

Die Arbeiten verliefen nach Plan, berichtet der Projektleiter Walter Kummer. Im Gegensatz zu anderen Baustellen konnte hier Corona die Bauarbeiter nicht davon abhalten, im März 2020 mit der Sanierung der im dritten Teilprojekt enthaltenen Strasse zu beginnen. Kummer versichert: «Die Distanzen und Hygienemassnahmen können eingehalten werden.»

Noch bis im Dezember 2020 wird die Passstrasse einspurig auf der talseitig gelegenen Spur befahrbar sein. Danach wird der Verkehr auf die bergseitige Spur umgeleitet und die Stützmauern auf der Talseite können gebaut werden. In der kommenden Bausaison 2021 wird noch das letzte Teilprojekt TP4 gebaut und damit auch die Phase 2 abgeschlossen.

Auf Schwierigkeiten sind die Bauarbeitenden nicht gestossen. Das sei aber nicht verwunderlich, ein solches Projekt werde immer sehr vorsichtig geplant. Noch vor dem Einholen der Baubewilligung seien bereits der Boden und die Felslagen untersucht worden, meint Kummer. Die Unterhaltskosten an der bestehenden Passstrasse überschritten das jährliche Budget des Kreisbauamts II in Olten, welches für den Unterhalt der Strasse zuständig ist.

Die Strasse sei an diversen Stellen talseitig abgerutscht und man musste sie regelmässig mit neuem Belag versehen, damit der Verkehr die Strasse ungefährdet benutzen konnte. Dies habe auf Dauer viel Geld gekostet. Eine Gesamtsanierung sei da auf lange Sicht günstiger. Die örtlichen Eingriffe und Hangsicherungsmassnahmen, welche nach 1960 ausgeführt wurden, sind sehr spärlich, erklärt der Projektleiter.

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