Aarau

Die ETH weckt die Lust auf Naturwissenschaft

Studierende und Lehrende der ETH Zürich waren an der Alten Kanti mit Experimenten und Vorträgen zu Besuch. Die Hochschule warb damit für Nach

 In Vorträgen, im Gespräch mit Studierenden, bei Experimenten und mit Exponaten zum Anfassen konnten sich die zukünftigen Studentinnen und Studenten ein Bild davon machen, wie ein Studium an der ETH sein könnte. Prorektor Peter Hänsli ermunterte bei seiner Einführung die Schülerschaft: «Wer sich informiert, stärkt seine Motivation. Stellen Sie den Leuten von der ETH Fragen, unter ihnen sind viele Ehemalige unserer Schule.»

Neue Studiengänge kennen lernen

In einem Vortrag stellte Studienberater Mario Foppa die ETH und ihre 23 Studiengänge vor. Viele Studiengänge befassen sich damit, wie im Spannungsfeld von höheren Ansprüchen der Gesellschaft und knapper werdenden Ressourcen Lösungen gefunden werden können.

Das neuste Kind unter den Studiengängen widmet sich dem Bereich Gesundheitswissenschaften und Technologie. In einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden, steigt die Bedeutung der Gesundheit.

Der Studiengang zeigt auf, wie Wissenschaft und Technologie in den Dienst der menschlichen Gesundheit gestellt werden kann. Studierende eignen sich viel Wissen im medizinischen Bereich an, jedoch nicht im Umfang eines Medizinstudiums. Eine wichtige Frage von vielen ist, wie Leute jeder Altersklasse zu mehr Bewegung motiviert werden können. Neu bietet die ETH auch das Studium in interdisziplinären Naturwissenschaften an. Wissen bewegt sich heute an den Schnittstellen der Wissenschaften.

Staunen und Fragen stellen

Im Paul-Karrer-Haus faszinierte die Wanderausstellung «ETH unterwegs» die jungen Menschen durch Anschauung und die Gelegenheit, selbst mitzumachen. Dies auch zu Themen, welche ihnen bisher weniger bedeuteten. «Was angefasst werden kann, stösst auf spezielles Interesse», sagte ein Student.

Eine Informatikerin sprach davon, dass immer noch viele Vorurteile über ihre Studienrichtung kursierten. Zum Beispiel, dass man nur vor dem Computer sitze. Dabei geht es in ihrem Gebiet auch um viel Hirnforschung. Dies zeigte sie zwei Schülerinnen mittels einer Software für Legastheniker auf, welche an der ETH entwickelt wurde.

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