Aarau

Die erweiterte Schulanlage «Göni» wird eingeweiht

Die neue Aula des Gönhardschulhauses mit Haupteingang.

Die neue Aula des Gönhardschulhauses mit Haupteingang.

Am Samstag wird das erneuerte und erweiterte Gönhardschulhaus mit einem Fest eingeweiht. Die gesamte Schulanlage ist trotz Erneuerung für die 50er-Jahre typisch.

In der Einladung zur Einweihungsfeier schreibt die Stadt: «Das seit 2010 denkmalgeschützte Gönhardschulhaus ist ein Qualitätszeugnis für typische Schulanlagen aus den frühen 1950er-Jahren und funktioniert noch heute nach den damaligen Wertvorstellungen von Raum und Volumen.» Die Schulanlage von Hans Hauri aus dem Jahr 1952 hat sich nur wenig verändert.

Die Sanierung und Erweiterung erfolgte in drei Etappen. Dabei stellte die Sanierung von Trakt 1 mit dem Neubau der Aula die aufwendigste Bauphase dar. In der innen wie aussen expressiv geformten Aula wurden Raumakustik und Kunst am Bau zusammengeführt. Die erforderlichen akustischen Rahmenbedingungen in der vielfältig genutzten Aula werden von in Handarbeit gefertigten, dreidimensionalen Keramikfliesen mit dahinterliegenden Gipskartonplatten übernommen. Dieser künstlerische Wandschmuck, zusammen mit den von Schülerinnen und Schülern mitentwickelten Bodenintarsien (keramische Einlegearbeiten), lasse eine neue Kunst am Bau entstehen, welche die Tradition der bestehenden Kunst am Gönhardschulhaus fortsetze, heisst es im Bericht der Stadt.

Neben dem Neubau der Aula und der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudebestandes kamen noch zwei Gruppenräume als eingeschossige Anbauten sowie zwei Unterstände im westlichen Aussenbereich gegen den Gönhardweg hinzu. Alle neuen Fassaden weisen Trasskalk als äusseres Material auf. «Vertikal angeordnete Latten der Schalungselemente und das lagenweise Verdichten des Trasskalks führen zu einer lebendigen und attraktiven Oberflächengestaltung.»

Das Neue wurde gut integriert

Das realisierte Ensemble zeichne sich insgesamt durch die kluge Anordnung, die sensible Platzierung der Erweiterungsbauten und den respektvollen Umgang mit der bestehenden Bausubstanz aus, sind Bauleitung und Behörden überzeugt.

Für den Alt- und den Neubaubereich wurde das Minergie-Zertifikat erreicht. Dezente Dämm-Massnahmen am Bestand, der Einbau einer Grundwasserwärmepumpe und energiesparende Elektroinstallationen trugen zum zeitgemässen energetischen Standard bei. (az)

Einweihung am Samstag, 22. September, 11 bis 13 Uhr mit Schülerdarbietungen und Rundgang durchs Schulhaus

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