AdvEntfelden
Die Derniere ist gut angelaufen – trotz klirrender Kälte

Bei der 12. Austragung des Weihnachtsmarktes war der Andrang schon bei der Eröffnung am Donnerstagabend enorm. Bis am Sonntag bleibt der «AdvEntfelden» ein Publikumsmagnet.

Wolfgang Rytz
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Bis zu 50 Helfer haben alles getan, dass bis zum Sonntag im Entfelder Glashaus rund 10 000 Personen die adventliche Stimmung geniessen können.

Bis zu 50 Helfer haben alles getan, dass bis zum Sonntag im Entfelder Glashaus rund 10 000 Personen die adventliche Stimmung geniessen können.

Wolfgang Rytz

Mit dem Eröffnungskonzert der Musikgesellschaft Unterentfelden und dem anschliessenden Entfelder Schülerabend hat der Weihnachtsmarkt «AdvEntfdelden am Donnerstagabend letztmals seine Tore geöffnet. Noch bis Sonntagabend herrscht im Glashaus von Gemüsebau Holliger eine Mischung von Weihnachtsstimmung und Volksfest.

Nach zweiwöchiger Um- und Aufbauzeit hat sich das geheizte Gewächshaus in eine weihnachtliche Ausstellungshalle verwandelt. Unter der Regie von Hausherr und OK-Präsident Gery Holliger packten vor allen in dieser Woche bis zu 50 Helfer an, damit sich die Adventsstimmung termingerecht einstellte.

Bei der 12. Austragung des Weihnachtsmarktes war der Andrang schon bei der Eröffnung am Donnerstagabend so gross, dass die minimale Verzögerung beim wartenden Publikum in der Kälte für Unmut sorgte. Rasch schlug aber die Stimmung um. AdvEntfelden garantiert auch in diesem Jahr einen vielfältigen Markt mit handwerklichem Weihnachtsschmuck, mit permanentem Unterhaltungsprogramm auf der Bühne und drei darum herum platzierten Festbeizli.

Keine Zukunft

Schon der erste Ausstellungstag lockte gut 1000 Besucher ins Holliger-Glashaus. Bis zum Sonntagabend werdens über 10 000 sein. Viele geniessen das Volksfest hinter der Migros Unterentfelden nochmals in vollen Zügen. Denn der organisierende Kulturverein hat angekündigt, dass nachher wohl Schluss ist.

Gery Holliger lässt keine Zweifel offen. «In diesem Rahmen ist es sicher das letzte Mal. Der Aufwand ist für unseren Betrieb und unsere Familie zu gross geworden, und das OK ist müde und ausgebrannt.»

«Gesellschaftliches Ereignis»

Holliger weiss um die lieb gewonnene Tradition über Entfelden hinaus. «Ich bin mir bewusst, dass sich AdvEntfelden zu einem gesellschaftlichen Ereignis entwickelt hat. Aber der organisierende Verein besteht nur aus dem OK. Uns fehlt eine jüngere Generation, die den Weihnachtsmarkt in diesem Rahmen übernehmen kann.»

Eine kleine Hoffnung auf einen neuen Anlass besteht. Der Kulturverein wird trotz dem Ende des Weihnachtsmarktes nicht aufgelöst. Gesucht sind aber nicht nur neue Ideen, sondern auch neue Kräfte.