Oberentfelden
Die Bodybuilder-Schweizer-Meister erlauben sich nur kleine Sünden – zum Beispiel einen Burger

Nach einem kurzen Ferienaufenthalt in Thailand trainieren Victor Iberg und Katalina Baumann schon wieder für die nächsten Bodybuilder-Meisterschaften. Im kommenden Jahr wollen sie auch auf internationaler Ebene gewinnen.

Kim Barbara Wyttenbach
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Der Burger ist die ganz grosse Ausnahme: Victor Iberg und Katalina Baumann wollen an die Weltmeisterschaften.
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Das Paar war in Thailand in den Ferien.
Bodybuilder Schweizermeister
Victor Iberg.
Katalina Baumann.
Geniessen den Erfolg, freuen sich über die Trophäen: «Katalina hat einen perfekt symmetrischen Körper», erklärt der Bodybuilder Victor Iberg stolz. «Ich glaube, sie wird ganz gross rauskommen.»

Der Burger ist die ganz grosse Ausnahme: Victor Iberg und Katalina Baumann wollen an die Weltmeisterschaften.

Zur Verfügung gestellt

Katalina Baumann (20) und Victor Iberg (27) geniessen den Erfolg und trainieren bereits wieder hart für weitere Wettbewerbe – neu auf internationalem Niveau. Über die Festtage drücken sie bei ihrer Bodybuilding-Diät allerdings ein Auge zu.

«Wir haben in den letzten paar Wochen weiter trainiert, aber nicht mehr so intensiv wie vor der Meisterschaft», sagt Victor Iberg, der als Fitnesstrainer im Vitas (Däniken SO) arbeitet. Vor ein paar Wochen ist Katalina Baumann zu ihrem Freund nach Oberentfelden gezogen und hat eine neue Stelle als Dentalassistentin angenommen. Das Zusammenleben funktioniert bestens. Insbesondere das gemeinsame Kochen mache Spass, schwärmt Iberg. Das Training absolvieren sie aber weiterhin in verschiedenen Fitnessclubs.

Seit sie Bodybuilder-Schweizer-Meister sind, werden sie auch mal auf der Strasse angesprochen. «Das Feedback war sehr positiv. Unser Umfeld und unsere Sponsoren haben sich riesig über unseren Erfolg gefreut», sagt Iberg.

Eine kleine Auszeit

Als Belohnung für ihre harte Arbeit reisten die beiden Bodybuilder anfangs Dezember für zwei Wochen nach Thailand. «Wir haben eine wunderschöne Zeit verlebt», erzählt der Oberentfelder. «Ich habe jeden Tag eine Kokosnuss gegessen». Auch das Training kam am Strand von Phuket nicht zu kurz.

Weihnachten verbrachten sie mit ihren Familien und es wurde geschlemmt: An Heiligabend wurde Fondue chinoise aufgetischt und am Weihnachtstag eine Gans. Zwischendurch naschten sie Guetzli: Victor Iberg bevorzugt Spitzbuben, Katalina Baumann liebt alles mit Schokolade. Beim Alkohol waren sie vorsichtiger; es blieb bei einem Glas Wein zum Essen. «Wir trainieren während den Festtagen jeweils frühmorgens. Das muss sein», sagt der Fitnesstrainer. An Silvester grillt seine Mutter ein Spanferkel, das soll Glück bringen. Danach geht es in den Ausgang. Iberg hat dafür einen massgeschneiderten Kaschmiranzug aus Thailand mitgebracht: «Das neue Jahr werden wir mit einem Glas Sekt einläuten.»

2019 wollen die beiden hoch hinaus. Sie möchten an internationalen Wettbewerben und im November an der Weltmeisterschaft in Spanien teilnehmen. Victor Iberg weiss, dass die Konkurrenz stark ist, aber er ist überzeugt, «wenn man an sich glaubt, dann kann man alles erreichen.» An welchen Wettbewerben sie antreten, entscheiden sie Anfang Jahr mit ihrem Coach Daniel Schena. Dieser berät die beiden, stellt ihren Essens- und Fitnessplan zusammen und unterzieht sie alle paar Wochen einem Formcheck. «Unsere Vorsätze für das neue Jahr sind gesund zu bleiben und an den Wettbewerben unser Bestes zu geben», sagt Victor Iberg