Gränichen
Die Bezirksschüler aus Gränichen müssen ab Sommer 2014 nach Suhr

Die Bezirksschule Gränichen erreicht trotz Bevölkerungswachstum die Mindestzahl an Schülern nicht, um weiterhin eine eigene Bezirksschule zu betreiben. Ab dem Schuljahr 2014/15 müssen die Schüler nach Suhr.

Dominic Kobelt
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Ab dem Sommer 2014 werden die Gränicher Bezirksschüler nicht mehr hier zur Schule gehen. kob

Ab dem Sommer 2014 werden die Gränicher Bezirksschüler nicht mehr hier zur Schule gehen. kob

Am 11. März wurde die Vorlage «Stärkung der Volksschule» angenommen. Sie beinhaltet auch eine Anpassung der Mindestgrösse von Bezirksschule. «Theoretisch hätten wir bis 2021 für die Umstellung Zeit», sagt Bruno Kyburz von der Schulpflege Gränichen. Mit der Umstellung auf sechs Jahre Primar, drei Jahre Oberstufe sei aber der richtige Moment, um einen Schnitt zu machen, so Kyburz. «Es hat vorzu weniger Kinder.»

Die Schülerzahlen seien in den letzten Jahren trotz Bevölkerungswachstum stetig gesunken, schreibt die Schulpflege in einer Medienmitteilung. Auch positive Hochrechnungen bis zum Ende der Übergangsfrist würden zeigen, dass die geforderte Mindestzahl von 36 Schülerinnen und Schülern pro Jahrgang bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht werden kann.

Die Schulpflege hat nun entschieden, mit der Überführung nach Suhr nicht bis zuletzt zu warten. «Ein schnelles und rasches Handeln ist deshalb wichtig, damit die Lehrpersonen nicht vorzeitig abwandern, die Qualität der Schule erhalten bleibt und der Partnergemeinde Suhr Planungssicherheit gewährleistet werden kann», schreibt die Schulpflege. Wenn alles gut läuft, würden die Stimmbürger bald über den Vertrag zwischen Gränichen und Suhr abstimmen können, sagt Kyburz: «Ich denke, dass das an der nächsten Sommergemeindeversammlung traktandiert wird.»