Am 11. März wurde die Vorlage «Stärkung der Volksschule» angenommen. Sie beinhaltet auch eine Anpassung der Mindestgrösse von Bezirksschule. «Theoretisch hätten wir bis 2021 für die Umstellung Zeit», sagt Bruno Kyburz von der Schulpflege Gränichen. Mit der Umstellung auf sechs Jahre Primar, drei Jahre Oberstufe sei aber der richtige Moment, um einen Schnitt zu machen, so Kyburz. «Es hat vorzu weniger Kinder.»

Schülerzahlen sinken, Bevölkerung wächst

Die Schülerzahlen seien in den letzten Jahren trotz Bevölkerungswachstum stetig gesunken, schreibt die Schulpflege in einer Medienmitteilung. Auch positive Hochrechnungen bis zum Ende der Übergangsfrist würden zeigen, dass die geforderte Mindestzahl von 36 Schülerinnen und Schülern pro Jahrgang bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht werden kann.

Die Schulpflege hat nun entschieden, mit der Überführung nach Suhr nicht bis zuletzt zu warten. «Ein schnelles und rasches Handeln ist deshalb wichtig, damit die Lehrpersonen nicht vorzeitig abwandern, die Qualität der Schule erhalten bleibt und der Partnergemeinde Suhr Planungssicherheit gewährleistet werden kann», schreibt die Schulpflege. Wenn alles gut läuft, würden die Stimmbürger bald über den Vertrag zwischen Gränichen und Suhr abstimmen können, sagt Kyburz: «Ich denke, dass das an der nächsten Sommergemeindeversammlung traktandiert wird.»