In der historischen Gartenanlage zum Säulenhaus in Aarau sind diese Tage die Motorsägen im Einsatz.

Der Grund: Der Säulenhausgarten soll im Rahmen einer Aussensanierung revitalisiert werden. Und: Damit das Haus und seine eindrückliche Säulenfront für Passanten wieder erkennbar werden, haben Baumfällspezialisten gestern Donnerstag im Rahmen des gartendenkmalerischen Projekts drei Eiben und eine Scheinzypresse gefällt.

Im gleichen Zug haben sie auch eine abgestorbene Eiche im östlichen Teil des Gartens umgesägt.

«Das Fällen dieser etwa 125 Jahre alten Stieleiche dauerte gut zwei Stunden», sagt Urs Bänz von der Tilia Baumpflege AG in Frick.

Es sind Ersatz- beziehungsweise Wiederherstellungspflanzungen geplant.

Das von 1836 bis 1838 erbaute Säulenhaus und sein Garten wurden ursprünglich als Ganzes verstanden und entwickelt. Nach wie vor bestehen eindeutige architektonische
Bezüge zwischen Haus und Garten und die Symmetrie des Gartenaufbaus ist beinahe vollständig. Durch verschiedene banalisierende Eingriffe wurden der Garten und die Aussenwirkung des Baus im Laufe der Zeit erheblich beeinträchtigt.

Durchgeführt wird die Aussensanierung des im Kantonbesitz befindlichen Säulenhauses durch die Immobilien Aargau. Die Arbeiten erfolgen unter Aufsicht der Denkmalpflege des Kantons Aargau. (BAL/PD)