Rupperswil-Auenstein
Die Aaresteg-Geländer im Auenschutzpark müssen besser gesichert werden

Keine Ruhe um zwei Stege und eine Aussichtsplattform im Auenschutzpark Rupperswil-Auenstein: Wegen Abweichungen gegenüber dem ursprünglichen Projekt ist eine Aufsichtsanzeige erstattet worden. Auf diese geht der Regierungsrat jetzt ein.

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Blick von der Aussichtsplattform auf die Flussaue.

Blick von der Aussichtsplattform auf die Flussaue.

Claudia Meier

Drei Bewohner der Gemeinde Auenstein reichten am 2. Oktober 2012 eine Aufsichtsanzeige gegen das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) des Kantons Aargau ein. Sie bemängelten, dass der Steg über die «Alte Aare» und der Steg über den Unterwasserkanal im Auenschutzpark Rupperswil-Auenstein vom bewilligten Projekt abweichen und dass Sicherheitsmängel vorliegen. Zudem entspreche der Standort der Aussichtsplattform nicht dem Auflageprojekt.

Nachträgliches Verfahren

Der Regierungsrat geht auf die Aufsichtsanzeige ein und beauftragt das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, ein Bewilligungsverfahren für die Änderungen und ergänzenden Massnahmen durchzuführen.

Konkret: Der Regierungsrat verlangt, dass für die Brückenwiderlager und den Brückenquerschnitt sowie für den geänderten Standort der Aussichtsplattform nachträglich ein Bewilligungsverfahren durchgeführt wird.

Zudem sollen die Geländer der Aarestege zusätzlich gesichert und das Betreten der Spannbänder mit geeigneten Massnahmen verhindert werden. Das BVU wird ein Projekt erarbeiten und bewilligen lassen.

Ziel war «besseres Projekt»

Zu den Abweichungen gegenüber dem ursprünglichen Projekt sei es gekommen, weil bei der Realisierung von Stegen und Aussichtsplattform neue Erkenntnisse gewonnen wurden, hält der Regierungsrat in einer Medienmitteilung fest. «Ziel war es, das Projekt zu verbessern.» (az)