Über 80 Prozent der Konzessionsstrecke liegen auf Solothurner Gebiet. Die öffentliche Auflage des Richtplans fand deshalb im Nachbarkanton statt. Sie ist am 28. März abgelaufen. Es sind vier Einsprachen eingegangen.

Diese hätten jedoch keinen Einfluss auf den Richtplan, wie Rolf Glünkin vom Amt für Raumplanung des Kantons Solothurn bestätigt. «Eine Eingabe kam von der Alpiq, betrifft aber den Nutzungsplan.» Zwei weitere Eingaben hätten sich um das Konzessionsverfahren gedreht. Der Kanton Solothurn nimmt habe zum Richtplan positiv Stellung.

Gleichzeitig wurde auch das Projekt aufgelegt. Stellung bezogen haben vor allem Umweltverbände, die sich gemäss Glünkin Sorgen um den Fischbestand machen. Die IBAarau plant mit dem Umbau des Kraftwerks umfangreiche Verbesserungen für die Natur und die Naherholungsgebiete.

Die Jahresproduktion wird um 17 Prozent auf 126 GWh gesteigert. Die Anlagekosten werden auf 141,8 Mio. Franken veranschlagt, davon 111,2 Mio. für die Bauten. (Kel)