Aarau

Der Schwan am Aareufer hat der Stadt Aarau ein Ei gelegt – in letzter Minute

Tatsächlich: Die Brut am östlichen Aareufer hat bereits begonnen. Am Dienstag legte die Schwanendame das erste Ei.

Tatsächlich: Die Brut am östlichen Aareufer hat bereits begonnen. Am Dienstag legte die Schwanendame das erste Ei.

Die Stadt Aarau wollte dieses Jahr das Schwanenpaar am Aareufer dazu bringen an einem ruhigeren Ort zu brüten. Doch 24 Stunden, nachdem dies offiziell vermeldet wurde legte die Schwanendame flux ein Ei. Jetzt muss das Nest bleiben, wo es ist.

Es stellt sich wirklich die Frage, ob die Schwäne am östlichen Aareufer lesen können. Am Dienstagmorgen publizierte die Aargauer Zeitung die Meldung der Stadt, man wolle die Schwäne dieses Jahr am Nestbau hindern, damit sie sich einen ruhigeren Ort zum Brüten suchen.

Doch die Stadt kam zu spät, Denn im Verlaufe des Dienstags legte die Schwanendame ihr erstes Ei. Jetzt darf das Nest gemäss dem nationalen Jagdgesetz nicht mehr angetastet werden.

Wieder wird ein Zaun erstellt

Nun trifft der Werkhof die selben Vorkehrungen wie vor einem Jahr: Um das Nest wird ein Zaun gebaut – nicht primär, wegen der wilden Schwäne, sondern der ungezähmten Menschen auf der anderen Seite.

Schwäne liessen sich nicht beirren

Das Schwanenpaar hat sich jedoch erstaunlich stur gezeigt und trotz der Störungen im vergangenen Jahr erneut den Nistplatz neben dem Spazierweg aufgesucht.

Schwan legt Behörden ein Ei

Schwan legt Behörden ein Ei

In Absprache mit der kantonalen Jagdverwaltung und dem Natur- und Vogelschutzverein Aarau/ BirdLife wollte die Stadt deswegen durch das regelmässige Abführen von Nistmaterial das Brüten an diesem Standort verhindern. «Nun gilt es die Brut in den folgenden Wochen bestmöglich zu schützen», sagt Carmen Hitz von der Umweltfachstelle.

Attraktion für Passanten

Trotz der problematischen Lage sieht es die Stadt auch positiv: «So wird die Aarauer Natur an diesem prominenten Ort erneut einen Sommer lang durch die Schwanenfamilie bereichert werden», heisst es in einer Mitteilung.

In der Tat bleiben schon jetzt viele Passanten am Wegrand stehen und beobachten die Brütenden Schwäne interessiert. Geht alles gut, könnte Schwanensohn Ferdinand vom letzten Jahr schon bald Geschwister erhalten.

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