Erlinsbach

Der Osknarr geht wieder an die Erlinsbacher Trotte-Wirtin

Pia Amrein von der Trotte durfte vom FAKO-Präsident Roman Andrist den Osknarr in Empfang nehmen.

Pia Amrein von der Trotte durfte vom FAKO-Präsident Roman Andrist den Osknarr in Empfang nehmen.

Mit der Verleihung des Osknarrs ist die Fasnacht im Erzbachtal zu Ende gegangen. Wirtin Pia Amrein wünscht sich mehr Konkurrenz von den anderen Restaurants.

«Wir erlebten eine schöne Fasnacht ohne Zwischenfälle», verkündete Roman Andrist, seines Zeichens Präsident des Fasnachtskomitees, bei seiner Begrüssung am Dienstagabend.

Dass es bei der diesjährigen Fasnacht friedlich zu und her ging, ist auch das Verdienst der Organisatoren, die den grossen Anlass stets im Griff hatten.

Damit auch in Zukunft die Fasnacht gut organisiert werden kann, ist das Fasnachtskommitee (Fako) dringend auf Hilfe und neue Mitglieder angewiesen.

Die Trotte gewinnt in Serie

Vor fünf Jahren wurde im Erzbachtal unter der Leitung des damaligen Obernarren Willi I. der Osknarr ins Leben gerufen. Der Wanderpreis wurde erfunden, damit auch in den Beizen Stimmung aufkommen soll.

Diverse Kriterien werden bewertet um festzustellen, welches Restaurant die Trophäe erhalten soll. Für die Vergabe des Preises werden auch die Gäste der Beizenfasnacht im Erzbachtales befragt.

Der schöne Pokal wurde vom Schönenwerder Künstler Oliviero Gorza angefertigt. Bist jetzt gewann die Trotte dank schöner Dekoration und weniger der Schnitzelbankabende mit einer Ausnahme jedes Jahr den Preis –  so auch dieses Jahr.

Unter grossem Applaus betrat die fasnachtsverrückte Pia Amrein im Morgenmantel – gemäss ihrem Beizenmotte «Guete Morge» – die Bühne und nahm den Preis in Empfang. Die gebürtige Luzernerin gab den Dank und die Ehre an ihre Mitarbeitenden und Familienangehörigen weiter.

Pia Amrein gab dem Fako auch einen Auftrag: «Ich freue mich ja schon auf den Osknarr, doch macht etwas, damit auch die anderen Beizen wieder eine tolle Beizenfasnacht bieten. Ich möchte in Sachen Beizenfasnacht gerne Konkurrenz haben».

Vereinigte Guggenmusiken

Eine Premiere fand zum Abschluss der Zeremonie statt. Die vier einheimischen Guggenmusiken «Speuzer Schränzer», «Erzbachgugge», die jubilierenden «G’Oldies» und die neu ins Leben gerufene «SOWIESO» unterhielten mit gemeinsamem Spiel das Publikum. An die hundert Musikerinnen und Musiker bliesen in ihre Instrumente oder schlugen auf ihre Trommeln und Cinellen, was das Zeugt hielt.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1