Auenstein
Der nächtliche Pistolenschuss von Auenstein bleibt mysteriös

Die Herkunft des Querschlägers, welcher in der Nacht auf Samstag in Auenstein ein Wohnzimmerfenster traf, wird wohl ungeklärt bleiben. Denn ohne Zeugen gestaltet sich die Ermittlungsarbeit der Kantonspolizei schwierig.

Elia Diehl
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Das Projektil schlug in diesem Wohnzimmerfenster ein (Pfeil).ZVG

Das Projektil schlug in diesem Wohnzimmerfenster ein (Pfeil).ZVG

ZVG

Der Fall um den nächtlichen Querschläger von Auenstein wird vermutlich ungeklärt bleiben. Passiert ist in der Nacht auf Samstag Folgendes: Ein Unbekannter gibt im Auensteiner Unterdorf einen Schuss aus einer Handfeuerwaffe ab.

Das Geschoss schlägt in einer Fensterscheibe im Parterre eines Wohnhauses ein. Im doppelt verglasten Wohnzimmerfenster entdeckten die Bewohner am nächsten Morgen dann nicht nur ein Loch, sondern auch das 9-Millimeter-Projektil.

Wer für die nächtliche illegale Schiessübung verantwortlich ist, aber auch woher geschossen wurde, ist nach wie vor unklar. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungsarbeiten aufgenommen, diese gestalten sich allerdings schwierig.

Keine Hinweise

«Bisher sind keinerlei Hinweise eingegangen», erklärt Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau. Die Chancen auf Klärung seien erfahrungsgemäss eher gering, sagt Graser, da das Ermitteln ohne Zeugen in solch einem Fall kaum möglich sei.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Schuss aus grösserer Entfernung und nicht direkt auf das Fenster abgegeben wurde. «Das Projektil hatte kaum noch Energie», sagt Graser, weswegen der Querschläger die Scheibe nicht komplett durchschlagen habe.

Die Kantonspolizei führt die Suche nach Zeugen fort. Bleibt diese ohne Erfolg, wird der Fall voraussichtlich nach einem Monat als ungeklärt ad acta gelegt.

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