Beinwil am See
Der «Mr Operette» des Seetals trat zurück

Hansrudolf Bürgi war 21 Jahre lang Präsident der Theatergesellschaft. Jetzt ist er abgetreten. Die Generalversammlung ernannte ihn jedoch zum Ehrenpräsidenten. Die Urkunde übergab ihm sein Nachfolger Markus Bitterli.

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Hansrudolf Bürgi (r.) erhielt von seinem Nachfolger Markus Bitterli die Ehrenpräsidenten-Urkunde.

Hansrudolf Bürgi (r.) erhielt von seinem Nachfolger Markus Bitterli die Ehrenpräsidenten-Urkunde.

zvg

Er ist einer der ganz Grossen in der Aargauer Operetten-Landschaft. Nicht auf der Bühne, sondern als Organisator. 21 Jahre lang war Hansrudolf Bürgi (76) Präsident der Theatergesellschaft Beinwil am See – nachdem er zuvor sieben Jahre einfaches Vorstandsmitglied gewesen war. Jetzt ist er abgetreten. Die Generalversammlung ernannte ihn zum Ehrenpräsidenten. Und sie wählte Markus Bitterli (Reinach) einstimmig zum neuen Präsidenten. Bitterli gehört dem Vorstand seit einem Jahr an, war bisher Vizepräsident. Laut dem «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» ist die Wahl für Bitterli eine grosse Ehre. Er werde sich bemühen, auch weiterhin Operettenzauber auf die Bühne in Beinwil am See zu bringen.

20 Mal «Gasparone»

Die nächste Premiere findet am 18. Januar 2020 statt. Es wird die 111. Produktion der Theatergesellschaft Beinwil sein. Gegeben wird die Operette Gasparone von Carl Millöcker. Dieses Stück wurde vor 25 Jahren zum letzten Mal in Beinwil aufgeführt. Der Chor probt bereits. Von «Gasparone» wird es nur 20 Vorstellungen geben. Die Reduktion ist eine Folge der Erfahrungen, die die Theatergesellschaft im Winter 2018 mit dem «Weissen Rössel» gemacht hat. Dieses Stück wurde 24-mal aufgeführt, die durchschnittliche Auslastung der Sitzplätze lag bei 60 Prozent. Für eine kostendeckende Produktion wären 75 Prozent nötig gewesen.

An der Generalversammlung wurde Brigitte Bolliger (Boniswil) als neue Vizepräsidentin gewählt. Neues Vorstandsmitglied ist Edith Bolliger (Gontenschwil). (uhg)

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