Hasliberg/Aarau

Der KTV feierte seinen «Berghütten-Luxus»

Die Festgemeinde am Samstag bei traumhaften Verhältnissen vor der KTV-Hütte (hinten das Dach des Fuxenstalls).

Die Festgemeinde am Samstag bei traumhaften Verhältnissen vor der KTV-Hütte (hinten das Dach des Fuxenstalls).

Die Hütte der Aarauer Kanti-Verbindung auf dem Hasliberg gibt es seit 60 Jahren. Das wurde am Samstag gefeiert.

Der Kantonsschüler-Turnverein Aarau (KTV) ist die älteste der heute bestehenden Mittelschulverbidungen. Das 200-Jahre-Jubiläum ist in Sichtweite. Es findet 2030 statt. Nach einer Durststrecke ist der KTV wieder erstarkt. Er hat heute über zwanzig Mitglieder im Kanti-Alter (Aktivitas). Der Altherrenorganisation gehören 260 Männer an.

Der KTV ist unter den Verbindungen der einzige Hüttenbesitzer. Die Holzgebäude stehen auf dem Hasliberg, idyllisch gelegen oberhalb der Siedlungszone Twing/Wasserwendi. Die grosse Hütte ist 60 Jahre alt. Sie hat in unmittelbarer Nachbarschaft einen Jungen: Den sogenannten Fuxenstall (entstanden aus einem ehemaligen Stall) gibts seit 15 Jahren.

60 und 15 – diese beiden Jubiläen wurden am Samstag im Rahmen eines Hüttenfests begangen. «Mit einer Rekordbeteiligung von 240 Personen», wie Tobias Schmid (v/o Magno) erklärte. Er ist seit neun Jahren Obmann der Hüttenkommission.

Am Festakt sprach AH-Präsident Michael Berger (v/o Matros). Er wies darauf hin, dass eine erste KTV-Hütte im Bedrettotal aus militärischen Gründen und eine zweite auf der Göscheneralp wegen des Baus des Stausees hatte aufgeben werden müssen. 1957 konnte das Grundstück in Hasliberg erworben werden. Die Aktivitas machte während der Sommerferien den Aushub. Einweihung war 1958 – bei strömendem Regen.

Quellwasser, traumhafte Aussicht, einfache Wohnverhältnisse, nur Licht-Strom. Michael Berger sprach von «absoluter Gemütlichkeit bei puristischem Lebensstil». Oder auf den Punkt gebracht: «Das ist Berghütten-Luxus. Mehr Schweiz geht nicht.»

Die Verbundenheit, den die Hütten innerhalb des KTV geschaffen haben und noch schaffen, wurde am Samstag gefeiert. Mit Gesang («O alte Burschenherrlichkeit»), vielen Anekdoten – und ab und zu einem Bier. Rot-weiss-schwarze Gemütlichkeit.

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